- EU: Cutting down on e-waste (23.06.2010)
MEPs want better collection and treatment of the growing volumes of discarded fridges, phones and computers in the European Union. New collection targets should be based on actual waste generated, they insist. - Treffen deutschsprachiger Umweltminister zu Klimaschutz, grüner Wirtschaft und Alpenkonvention (22.06.2010)
Bern - Am traditionellen Vierertreffen der deutschsprachigen Umweltminister, das heute (22.06.10) in Vaduz zu Ende ging, kamen insbesondere der Klimaschutz, die grüne Wirtschaft und die Alpenkonvention zur Sprache. Bundesrat Moritz Leuenberger kündigte an, dass das Vierertreffen im kommenden Jahr – gleichzeitig mit der Alpenkonferenz - in der Schweiz stattfinden werde. - Wachstum nach Plan: EU-Gipfel beschließt Strategie «EU 2020» (18.06.2010)
Brüssel - Die neue Wachstumsstrategie «EU 2020» soll Europa aus der Wirtschaftskrise holen. Die Staats- und Regierungschefs beschlossen bei ihrem EU-Gipfel am Donnerstag in Brüssel den Zehnjahresplan, der den 27 Ländern verbindliche Ziele für Wirtschaft, Bildung und Klimaschutz bis 2020 setzt. - EU unterbreitet Vorschlag zu Sicherheit von Elektrofahrzeugen (17.06.2010)
Die Europäische Kommission hat heute (15.06.10) einen Vorschlag unterbreitet, mit dem gewährleistet werden soll, dass in Europa auf den Markt gebrachte Elektrofahrzeuge sicher sind und die Verbraucher nicht mit spannungsführenden Fahrzeugteilen unmittelbar in Berührung kommen können.
- EU makes proposals abaout car type-approvals and electrical vehicle safety (17.06.2010)
The European Commission proposed today to ensure that electric cars placed on the European market are safe and that consumers are protected against direct contacts with parts of the car under voltage. These measures will speed up the introduction of safe electric cars on European roads which have strong potential for reducing CO2 emissions. The Commission also proposed today to drastically reduce European legislation on car type approval by ending the duality between EC Directives and UNECE Regulations. - EU-Gipfel will Strategie «EU 2020» beschließen (15.06.2010)
Brüssel - Die Europäische Union setzt sich verbindliche Zielvorgaben für Wirtschaft, Bildung und Klimaschutz in den nächsten zehn Jahren. Die Staats- und Regierungschefs wollen auf ihrem EU- Gipfel an diesem Donnerstag in Brüssel den neuen Zehnjahresplan der EU beschließen, der das Wirtschaftswachstum ankurbeln soll.
- EIB, European Commission to explore EU climate finance initiative (14.06.2010)
European Climate Action Commissioner Connie Hedegaard and European Investment Bank (EIB) President Philippe Maystadt agreed on Monday to explore a joint climate finance initiative for developing countries as part of the European Union commitment made at the UN climate conference in Copenhagen last December. During talks at EIB headquarters in Luxembourg, they also welcomed a political agreement reached in mobilising finance for carbon capture and storage (CCS) and innovative renewable energy technologies in the EU through the NER 300 initiative. - EU sets up system for certifying sustainable biofuels (10.06.2010)
The Commission decided today to encourage industry, governments and NGOs to set up certification schemes for all types of biofuels, including those imported into the EU. It laid down what the schemes must do to be recognised by the Commission. This will help implement the EU's requirements that biofuels must deliver substantial reductions in greenhouse gas emissions and should not come from forests, wetlands and nature protection areas. The rules for certification schemes are part of a set of guidelines explaining how the Renewable Energy Directive, coming into effect in December 2010, should be implemented. - Kommission führt Zertifizierungssystem für Biokraftstoffe ein (10.06.2010)
Mit einem am Donnerstag gefassten Beschluss will die Kommission die Wirtschaft, Regierungen und Nichtregierungsorganisationen ermutigen, Zertifizierungssysteme für alle Arten von Biokraftstoffen ‑ auch von in die EU importierten ‑ einzuführen. Sie hat festgelegt, welche Anforderungen die Systeme erfüllen müssen, um von der Kommission anerkannt zu werden. - Europaparlament debattiert über Europäische Energie-Gemeinschaft (09.06.2010)
Während die EU die Umsetzung der Regeln der gemeinsamen Energiepolitik beschleunigen solle, müsse die Politik selbst darauf abzielen, die Wettbewerbsfähigkeit, die Versorgungssicherheit und die Nachhaltigkeit zu verbessern, schlussfolgerten mehr als 250 Europa-Abgeordnete und Parlamentarier aus den EU-Mitgliedstaaten in einer gemeinsamen Sitzung am Dienstag in Brüssel.
- EU greenhouse gas emissions: more than half way to the '20 % target by 2020' (02.06.2010)
The European Union's greenhouse gas (GHG) inventory report, compiled by the European Environment Agency (EEA), shows that emissions have not only continued their downward trend in 2008, but have also picked up pace. The EU-27's emissions stood 11.3 % below their 1990 levels, while EU-15 achieved a reduction of 6.9 % compared to Kyoto base-year levels. - EU-Kommission will einheitliche CO2-Steuer (02.06.2010)
Brüssel - Im Kampf gegen den Klimawandel will die EU- Kommission künftig eine einheitliche CO2-Besteuerung. Damit soll auch für eine effizientere Energienutzung gesorgt werden. - Commission rewards Europe's best green businesses (02.06.2010)
Companies from the UK, Belgium, Germany and Spain have won the 2010 European Business Awards for the Environment. The winners were announced by European Environment Commissioner Janez Potočnik at an awards ceremony during the annual Green Week conference in Brussels. The awards recognise "the best of the best" businesses that have already succeeded in competitions at national level. - 'Green Week': Europa muss Klimaschutz und erneuerbare Energien vorantreiben (02.06.2010)
Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen hat heute (02.06.10) in Brüssel Gespräche mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger, Klimakommissarin Connie Hedegaard und Umweltkommissar Janez Potocnik geführt. Er traf mit den deutschen Abgeordneten des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments zusammen und hielt eine Eröffnungsrede bei der jährlich stattfindenden EU-Umweltkonferenz "Green Week". - Beschluss: EU verschärft Energieeffizienz-Ziele nicht (31.05.2010)
Brüssel - Die europäische Industrie soll zunächst keine strengeren Vorschriften für mehr Energieeffizienz bekommen. Die Energieminister beschlossen am Montag in Brüssel, das bereits bestehende Klimaschutzziel nicht zu verschärfen.
- EU and Asia want to work together for stronger action against climate change (31.05.2010)
Representatives of the EU and of developing countries in Asia today agreed to work together to mobilise international support for stronger action on climate change. Asia’s regional conference of the Global Climate Change Alliance brought together representatives of Afghanistan, Bangladesh, Bhutan, Cambodia, Laos, Maldives, Myanmar and Nepal as well as of the EU.
- EU: 2,4 Milliarden Euro Klimaschutz-Hilfe dieses Jahr (31.05.2010)
Bonn - Die EU wird in diesem Jahr für ärmere Länder eine Klimaschutz-Soforthilfe von 2,4 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Dabei handele es sich ausschließlich um neue Gelder, sagte die EU-Verhandlungsführerin bei der UN-Klimakonferenz, die Spanierin Alicia Montalvo, am Montag in Bonn. «Wir sind bereit, das Geld zuzuteilen.»
- Hedegaard: Klimaziele noch nicht erhöhen (26.05.2010)
Brüssel - Angesichts der stockenden Weltklimaverhandlungen muss die Europäische Union mit der Erhöhung ihrer Klimaschutzziele noch warten. Das hat EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard am Mittwoch in Brüssel empfohlen, gleichzeitig aber auf die in Folge der Wirtschaftskrise massiv gesunkenen Kosten für die Absenkung des Treibhausgas-Ausstoßes verwiesen. Mit Blick auf den Neustart der formalen UN-Klimaverhandlungen im Juni in Bonn forderte die Dänin, die Teilnehmer müssten sich auf «Substanz und Inhalte statt Diskussionen über das Prozedere» konzentrieren.
- Climate change: EU Commission presents analysis of costs, benefits and options (26.05.2010)
The European Commission today presented an analysis of the costs, benefits and options for moving beyond the EU's greenhouse gas reduction target for 2020 from 20% below 1990 levels to 30% once the conditions are met. At present these conditions have not been met. This communication follows the Commission's Communication on "How to reinvigorate international climate negotiations" and the Council's request to present an assessment on the impacts of a conditional move to a 30% emissions cut. - Brüssel sieht nicht genug Anreize für Investitionen in grüne Technologien (20.05.2010)
Düsseldorf - Die Brüsseler Kommission hat die EU-Länder aufgefordert, mehr für den Klimaschutz zu tun. Die bisher geplanten Maßnahmen reichten nicht aus, um den Führungsanspruch bei grünen Technologien zu verteidigen und etwa mit China mitzuhalten, sagte Klimakommissarin Connie Hedegaard dem "Handelsblatt" (Donnerstag). Die EU sollte prüfen, ihren Treibhausgasausstoß nicht nur um 20, sondern um 30 Prozent zu reduzieren, empfiehlt die Dänin. Trotz oder gerade wegen der Wirtschaftskrise lasse sich dieses Ziel zu vertretbaren Kosten erreichen.
- EP verabschiedet Gesetzespaket zu Energieeffizienz (20.05.2010)
Das EP hat ein Gesetzespaket zur Energieeffizienz verabschiedet. Dabei handelt es sich zum einen um eine Richtlinie zur Energieeffizienz von Häusern, die vorschreibt, dass alle Gebäude, die ab Ende 2020 errichtet werden, hohen Energiesparvorgaben entsprechen müssen. Zum anderen um eine Richtlinie zu neuen Energiellabels für Haushaltsgeräte und andere Produkte. Kennzeichnungen von Haushaltsgeräten wie Kühlschränken oder Waschmaschinen erhalten künftig mehr Informationen zum Energieverbrauch. - Emissions trading: EU ETS emissions fall more than 11% in 2009 (18.05.2010)
Emissions of greenhouse gases from EU businesses participating in the EU Emissions Trading System (EU ETS) fell 11.6 % in 2009 compared with a 2008, according to the information provided by Member State registries. - EU-Bericht: Wasserknappheit und Dürre – Grund zur Besorgnis für viele Gebiete in Europa (18.05.2010)
Die Europäische Kommission hat heute einen Bericht über die Fortschritte der Mitgliedstaaten bei der Bekämpfung von Wasserknappheit und Dürre veröffentlicht. Zwar hat es in den Ländern Südeuropas 2009 mehr geregnet als in den Jahren zuvor, gleichwohl sind noch größere Anstrengungen nötig, um der Übernutzung der begrenzten europäischen Wasserressourcen Einhalt zu gebieten und diesen Trend umzukehren. - Industrial emission limits: extra time for combustion plants to comply (07.05.2010)
Certain combustion plants, including some fossil-fuel power stations, should be allowed extra time to meet stricter rules on industrial emissions, said Environment Committee MEPs on Tuesday. The proposed update to existing legislation would further restrict industrial emissions, so as to protect public health and the environment, while simplifying the administrative burden on industry and public authorities. A plenary vote is currently scheduled for July. - EU-Parlament dringt auf Standardisierung von Elektrofahrzeugen (07.05.2010)
Standard-Ladegeräte für Elektrofahrzeuge bilden einen wichtigen Schritt zur Schaffung eines europäischen Binnenmarktes für Elektrofahrzeuge und in Hinblick auf weltweite Standards. Am Donnerstag hat das Parlament eine diesbezügliche Resolution dazu angenommen. Die Abgeordneten fordern eine ausgewogene Entwicklung der damit verbundenen Technologien und eine größere Unterstützung der Innovationen seitens der EU in diesem Bereich.
- 'HB': EU nutzt Rezession für mehr Klimaschutz (06.05.2010)
Die Europäische Kommission will den Ausstoß von Kohlendioxid einem Pressebericht zufolge bis 2020 stärker drosseln als bislang vorgesehen.
- EU startet Umfrage zu nachhaltiger Energienutzung in Regionen und Städten (04.05.2010)
Die Eindämmung des Klimawandels ist anerkanntermaßen eine politische Priorität der EU, wobei regionale und lokale Gebietskörperschaften zu den wesentlichen Akteuren zählen. Mit Hilfe dieser Umfrage soll die Rolle lokaler und regionaler Gebietskörperschaften bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels herausgestellt werden. - Sarkozys «grüne Revolution» - vom Winde verweht (04.05.2010)
Frankreich sollte eine grüne Revolution erleben. Das versprach vor drei Jahren der damals frisch gewählte Präsident Nicolas Sarkozy. Er weckte damit in seinem Land Öko-Euphorie. Doch das nun diskutierte Gesetzespaket hat mit den ehrgeizigen Zielen nicht mehr viel gemein. - 500 europäische Städte verpflichten sich, ihren CO2‑Ausstoß um mehr als 20 % zu senken (03.05.2010)
Mehr als 500 europäische Bürgermeister werden sich morgen verpflichten, ihre CO2-Emissionen bis 2020 um mehr als 20 % zu verringern. Mit der Unterzeichnung des Bürgermeister-Konvents verpflichten sie sich, Energie zu sparen, erneuerbare Energien zu fördern und ihre Bürger hierfür zu sensibilisieren. - Barroso sieht Atomkraft im Aufwind (02.05.2010)
Hamburg - Der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, sieht die Atomenergie in Zeiten des Klimawandels im Aufwind. - China und EU vereinbaren intensivere Klima-Gespräche (29.04.2010)
Peking - China und die Europäische Union wollen sich beim Kampf gegen den Klimawandel künftig enger abstimmen. Minister beider Seiten sollen sich von nun an öfter treffen, um über die unterschiedlichen Standpunkte zu diskutieren. Das vereinbarten EU- Klimakommissarin Connie Hedegaard und der oberste chinesische Klimaunterhändler Xie Zhenhua am Donnerstag in Peking. Hedegaard sprach im Anschluss an die zweitägigen Gespräche von «fruchtbaren Diskussionen».
- EU veröffentlicht Strategiepapier für saubere und energieeffiziente Fahrzeuge (28.04.2010)
Mit der europäischen Strategie zur Förderung der Entwicklung und des späteren umfassenden Einsatzes von sauberen und energieeffizienten Fahrzeugen soll der europäischen Autoindustrie geholfen werden, ihre führende Position weltweit zu festigen, indem sie ihre Produktion auf saubere und energieeffiziente Technologien stützt. Die Strategie wird in einer heute vorgestellten Mitteilung der Europäischen Kommission erläutert. - EU für Artenvielfalt - Mehr Schein als Sein (20.04.2010)
Brüssel - Im Internet ist die Europäische Union in Sachen Artenschutz schon weit. Auf einer kürzlich freigeschalteten Seite können sich EU-Bürger für Äpfel einsetzen oder Freundschaft mit einem Frosch schließen. Die Kampagne im Netz soll auf die große Gefahr für Tausende Tier- und Pflanzenarten und auf das Schrumpfen natürlicher Lebensräume aufmerksam machen. Fern des Internets, im echten Leben, ist es um den Tatendrang der EU beim Artenschutz weniger gut bestellt: Im März mussten die EU-Umweltminister eingestehen, dass das Aussterben der Arten wohl frühestens im Jahr 2020 aufzuhalten sein wird - ursprünglich sollte das Ziel dieses Jahr erreicht werden.
- Emissionshandel: Kommission genehmigt polnischen Zuteilungsplan für 2008-2012 (19.04.2010)
Die Europäische Kommission hat heute (19.04.2010) einen Beschluss über den neuen nationalen Plan Polens für die Zuteilung von Kohlendioxid- Emissionszertifikaten im Handelszeitraum 2008-2012 des EU-Emissionshandelssystems (EU-EHS) erlassen, in dem sie keinerlei Einwände erhebt. Das EU-EHS stellt sicher, dass Treibhausgasemissionen des Energiesektors und der Industrie auf die rentabelste Weise reduziert werden, und es hilft der EU und ihren Mitgliedstaaten, ihre Emissionsverpflichtungen einzuhalten. - EU-Klimakommissarin für Energiesteuer (19.04.2010)
Osnabrück - EU-Klimaschutzkommissarin Connie Hedegaard hält eine Energiesteuer in Europa für sinnvoll. Sie sei überzeugt, dass «Energiesteuern zu den Instrumenten gehören, die wir in der EU zum Klimaschutz einsetzen sollten», sagte die Dänin der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Montagausgabe). Dafür sollten die Steuern auf Arbeit gesenkt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit mit Ländern zu verbessern, die Arbeit nicht versteuern. - Sarkozy und Berlusconi: EU-Importe in Emissionsquoten einbeziehen (15.04.2010)
Paris - Frankreich und Italien fordern die Einbeziehung der Importe in das europäische System der CO2-Quoten. Die Bemühungen der EU zur Senkung der CO2-Emissionen dürften nicht von Drittstaaten zunichte gemacht werden, schrieben Präsident Nicolas Sarkozy und Regierungschef Silvio Berlusconi am Donnerstag an den Präsidenten der EU-Kommission, José Manuel Barroso.
- Mexiko: EU muss mehr für Klimaverhandlungen tun (14.04.2010)
Brüssel - Der Gastgeber des nächsten UN-Klimagipfels, Mexiko, fordert in den stockenden Weltklimaverhandlungen mehr Zugeständnisse von Europa. «Die Europäer, aber auch andere, müssen mehr Verantwortung übernehmen und ambitionierter sein», sagte der zuständige Sondergesandte, Luis Alfonso de Alba, am Mittwoch in Brüssel. Europa müsse sein Reduktionsziel für den Kohlendioxid (CO2)- Ausstoß von 20 auf 30 Prozent gegenüber 1990 anheben. Selbst dann noch seien die Angebote, die von Schwellenländern wie Mexiko, Brasilien oder Indonesien auf dem Tisch lägen, weitreichender.
- Bewerben: EU fördert Öko-Innovationsprojekte mit 35 Mio. Euro (13.04.2010)
Europäische Kommission veröffentlicht Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen im Wert von 35 Mio. EUR für Projekte, die ökologische Herausforderungen in Geschäftschancen umwandeln
- EU-Kommission schwächt Forderung nach zentraler Auktionsplattform ab (12.04.2010)
Die EU-Kommission spricht sich für den Aufbau einer gemeinsamen Auktionsplattform für Primärauktionen aus. Dies geht aus den Vorschlägen der Kommission zur Ausgestaltung der Auktionen für CO2-Berechtigungen ab 2013 hervor, die sie am Dienstag an die EU-Mitgliedsstaaten gesendet hat. Neben der gemeinsamen Plattform soll auch eine einheitliche Auktions-Infrastruktur für diskriminierungsfreie Bedingungen beim Erwerb europäischer Emissionszertifikaten sorgen. So soll das Auktionsverfahren einer einheitlichen Preisbildung folgen. - Erste verifizierte Emissionsdaten für 2009 zeigen wie erwartet einen Rückgang (01.04.2010)
Die CO2-Emissionen in den 27 EU-Mitgliedsstaaten sind im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Eine erste rudimentäre Hochrechnung ergibt eine emittierte CO2-Menge von 1,69 Gigatonnen für das Jahr 2009. Die vorläufigen und noch nicht vollständigen Daten, die die EU-Kommission am Donnerstag veröffentlicht hat, zeigen einen Rückgang um rund 11%. Analysten erwarteten im Durchschnitt einen Rückgang um 10,4%. Die vorliegenden Daten lassen sich jedoch nicht mit dem für 2008 bereits komplett vorliegenden Datenmaterial vergleichen. Die endgültigen Emissionsdaten für 2009 werden vermutlich erst Mitte Mai vorliegen. - Norwegen startet Reverse-Charge-Besteuerung im Emissionshandel (01.04.2010)
Die norwegischen Steuerbehörden haben jetzt das Umsatzsteuersystem für am Binnenmarkt gehandelte Emissionszertifikate geändert. Norwegen wende nun das sogenannte Reverse Charge System an, d.h. der Käufer trägt die Verantwortung für die Berechnung und Zahlung der Mehrwertsteuer, teilte die Börse Nord Pool mit. - Der grüne Lack ist ab: Sarkozy kippt Klimasteuer (24.03.2010)
Paris - Ganz schnell war er weg nach seiner knappen Erklärung an die Nation: Präsident Nicolas Sarkozy hat derzeit wenig Lust, Journalistenfragen zu beantworten. Warum die französische Regierung nicht früher darüber nachgedacht habe, dass sie eine Klimasteuer nur einführen kann, wenn die anderen europäischen Staaten das auch tun - diese Frage wäre sicher gestellt worden. - Nach Wahlniederlage: Frankreich kippt die Klimasteuer - Kritik (23.03.2010)
Paris - Frankreich verabschiedet sich vorerst von der geplanten Klimasteuer. Zwei Tage nach der Niederlage des Regierungslagers bei den Regionalwahlen kündigte Premierminister François Fillon an, die für Juli geplante CO2-Abgabe vorerst auszusetzen. Eine solche Steuer müsse auf europäischer Ebene eingeführt werden, damit sie nicht die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes einschränke, sagte Fillon am Dienstag vor Abgeordneten der Regierungspartei UMP. Präsident Nicolas Sarkozy hatte die CO2-Steuer im vergangenen Jahr zu einem Herzstück seiner Politik erklärt.
- Future common agricultural policy: Parliament kicks off debate (18.03.2010)
What are the new challenges facing European agriculture? Should the EU keep its common policy? - EU-Artenschutzziel auf 2020 verschoben (15.03.2010)
Brüssel - Spätestens in einem Jahrzehnt sollen in Europa keine Tier- und Pflanzenarten mehr aussterben. Die europäischen Umweltminister verschoben am Montag in Brüssel ihr Ziel zum Schutz der Artenvielfalt, das die EU-Staaten eigentlich schon dieses Jahr erreichen wollten. Weiter keine Fortschritte macht die EU beim Schutz der Böden vor Verschmutzung: Deutschland und fünf weitere Länder blockieren Pläne für ein EU-Gesetz. In den Verhandlungen setzte sich Umwelt-Staatssekretärin Katherina Reiche für eine Abschwächung der geplanten EU-Klimaauflagen für Kleinlaster und Lieferwagen ein.
- MEPs back fresh EU money to develop low-carbon technologies (11.03.2010)
Plans to step up EU funding to develop innovative low-carbon technologies to help cut greenhouse gas emissions by 20% by 2020 were welcomed in a resolution approved by Parliament on Thursday. MEPs want the EU funding to develop applications for these technologies over the next 10 years, but also acknowledge that additional private, public and EU resources will be needed to hit the target. - EU: Deutschland wird wahrscheinlich EU-Klimaziel übertreffen (11.03.2010)
Brüssel - Deutschland wird ein wichtiges EU-Klimaziel voraussichtlich übererfüllen. Demnach soll der Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix nicht wie geplant bis 2020 auf 18 Prozent, sondern auf 18,7 Prozent ansteigen, wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Deutschland könnte damit einen Teil seines Überschusses beispielsweise an Italien verkaufen, sagte die Sprecherin von Energiekommissar Günther Oettinger.
- Erneuerbare Energien : Prognosen zeigen EU auf Weg 20%-Ziel zu erreichen (11.03.2010)
Nach nationalen Vorausschätzungen, die der Europäischen Kommission vorgelegt wurden, wird die EU ihr Ziel übertreffen, bis 2020 20 Prozent ihres Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energien zu beziehen. In ihrer heute veröffentlichten Zusammenfassung stellt die Kommission fest, dass die EU einen Gesamtanteil von 20,3 Prozent an erneuerbaren Energien erreichen wird. - Sarkozy will Devisensteuer für Klimaschutz ab 2011 (11.03.2010)
Paris - Frankreich fordert bereits für das kommende Jahr die Einführung einer Devisensteuer zugunsten des Klimaschutzes. «Wir brauchen innovative Finanzierungsmöglichkeiten, um den Kampf gegen den Klimawandel führen zu können», sagte der französische Präsident Nicolas Sarkozy auf einer eintägigen internationalen Konferenz zum Schutz der Urwälder am Donnerstag in Paris. - EU-Kommission erlaubt Beihilfe für Klimaschutzprojekt bei ArcelorMittal (09.03.2010)
Brüssel - Der Bund darf nach einer Entscheidung der EU-Kommission ein Klimaschutzprojekt im Stahlwerk von ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt mit 30 Millionen Euro fördern. - EU: UN-Klimavertrag könnte doch erst 2011 kommen (09.03.2010)
Straßburg - Der Abschluss eines Weltklimavertrags könnte sich nach Einschätzung von EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard weiter verzögern. Zwar wäre die EU bereit, Ende dieses Jahres auf der UN-Klimakonferenz im mexikanischen Cancun Mexiko ein weltweit verbindliches Übereinkommen abzuschließen, hieß es in einem Strategiepapier, das Hedegaard am Dienstag in Straßburg vorlegte. - EU: Zweiter Teil des 4-Milliarden-Euro-Pakets geht an 43 Gas- und Stromprojekte (05.03.2010)
Die Kommission hat heute (04.03.10) 43 große Energieprojekte ausgewählt, die erheblich zur wirtschaftlichen Erholung in der EU beitragen und die Sicherheit der Energieversorgung durch den Aufbau grenzübergreifender Infrastrukturen erhöhen. Mit dem heutigen Beschluss gewährt die Kommission Finanzhilfen in Höhe von 2,3 Milliarden Euro für 31 Gas- und 12 Stromprojekte. Dies ist der zweite Finanzierungsbeschluss im Rahmen eines Konjunkturpakets im Umfang von 4 Milliarden Euro. Dies ist der größte Betrag, den die EU je für Energieinfrastrukturen ausgegeben hat. - EU stellt 2,3 Milliarden für Energieprojekte bereit (04.03.2010)
Brüssel - Die Europäische Union stellt im Rahmen ihres Konjunkturprogramms 2,3 Milliarden Euro für Energieprojekte zur Verfügung. Der neue Energiekommissar Günther Oettinger nannte die Zuschüsse für 31 Gas- und 12 Stromprojekte am Donnerstag in Brüssel einen «Meilenstein» und «Wendepunkt in der EU-Energiepolitik».
- Hedegaard will EU-Klimabündnis mit USA (03.03.2010)
Brüssel - In den Weltklimaverhandlungen muss Europa stärker mit den USA zusammenarbeiten, um ein Gegengewicht zu aufstrebenden Wirtschaftsgiganten wie China und Indien zu schaffen. Das forderte die neue EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard am Mittwoch in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa kurz vor ihrem Antrittsbesuch in Washington.
- Europäische Kommission lanciert Debatte über den Klimaschutz der europäischen Wälder (01.03.2010)
Die Europäische Kommission hat heute ein Grünbuch verabschiedet, in dem Optionen für einen Ansatz der Europäischen Union zum Schutz der Wälder und zur Information über Waldressourcen und den Zustand von Wäldern aufgezeigt werden. Die Kommission wird anhand der Reaktionen der Öffentlichkeit, der Mitgliedstaaten, der EU-Einrichtungen und anderer Interessenkreise auf das Grünbuch entscheiden, ob auf EU‑Ebene weitere Initiativen erforderlich sind. - Nachhaltigkeit: EP setzt Prioritäten für Reform der EU-Fischereipolitik (01.03.2010)
Die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik sollte die regionalen Besonderheiten der einzelnen europäischen Meere berücksichtigen, Fischereiregionen mehr Verantwortung übertragen, das System der Fangquoten verbessern und das Problem der Überkapazität der Flotten lösen, so das Parlament in seinem Bericht zur anstehenden Reform der EU-Fischereipolitik.
- Kommission verabschiedet Bericht über Nachhaltigkeit von Biomasse (25.02.2010)
Die Kommission hat heute einen Bericht über Nachhaltigkeitsanforderungen an die Nutzung fester und gasförmiger Biomasse bei Stromerzeugung, Heizung und Kühlung verabschiedet. Der Bericht enthält Empfehlungen für Nachhaltigkeitskriterien, die jene Mitgliedstaaten verwenden sollen, die eine Regelung auf nationaler Ebene einführen wollen, um Hindernisse für das Funktionieren des Biomasse-Binnenmarkts zu vermeiden. - Oettinger fordert Atom-Endlager (21.02.2010)
Hamburg - EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat die Europäer zur Schaffung von Atom-Endlagern aufgefordert. «Die Mitgliedstaaten müssen sich dringend um die Frage der Endlagerung kümmern», sagte Oettinger dem «Hamburger Abendblatt». «Wir haben in Europa längst nicht die Kapazität für die Endlagerung, die notwendig ist.» Die vergangenen Jahrzehnte seien dafür nicht optimal genutzt worden, kritisierte er.
- EU: Commission creates two new Directorates-General for Energy and Climate Action (17.02.2010)
The European Commission has today (17.02.10) taken a number of decisions to implement the organisational consequences of the allocation of portfolios to Commissioners. Two new Directorates-General have been created: DG Energy (ENER) and DG Climate Action (CLIM). - Polen will jährlich 220 Mio t EUAs an Anlagenbetreiber zuteilen (16.02.2010)
Polen will mit der Europäischen Kommission über eine neue jährliche Allokationsmenge von 220 Mio t verhandeln. Das sagte der polnische Umweltminister Andrzej Kraszewski dem Radiosender PIN in einem Interview. - Italien wird Kyoto-Reduktionsziel 2012 erreichen (16.02.2010)
Italien wird im Jahr 2012 die Reduktionsziele erreichen, die es bei Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls zugesagt hat. Das sagte der frühere Umweltminister des Landes Edo Ronchi am Montag. Ronchi hatte das Kyoto-Protokoll unterzeichnet und leitet nun die Sustainable Development Foundation in Rom. Die stärkste Rezession seit 60 Jahren werde dem Land bei der Einhaltung seiner Ziele helfen. - Tschechischer ÜNB will Zubau von Solarstrom bremsen (16.02.2010)
Der tschechische Übertragungsnetzbetreiber CEPS hält die Stromnetze im Land nicht für den voranschreitenden Zubau Erneuerbarer Energien gewappnet. "Bereits im Sommer 2011 werden wir uns wahrscheinliche in einer Situation befinden, in der wir Solarstromgeneratoren vom Netz nehmen müssen, um ein Netzversagen zu verhindern", sagte CEPS-Direktor Petr Zeman bei einer Pressekonferenz in Prag. - IETA: EU has to act quickly otherwise EU emissions trading scheme could suffer (15.02.2010)
The International Emissions Trading Association has today written to the European Commission urging quick action to close the security gaps in the EU emissions trading scheme that threaten to damage its reputation and distract from the scheme’s success. Over the last few months a number of serious shortcomings have been revealed – most recently the “phishing” scam that has stolen details of registry accounts and EUAs from a number of companies. - EU Abgeordnete fordern eine neue 'Klimaschutz-Diplomatie' (11.02.2010)
Die EU sollte eine neue "Klimaschutz-Diplomatie" entwickeln und künftig ausreichende Mittel zum Schutz gegen den Klimawandel und Anpassungsmaßnahmen bereitstellen, forderte das Europäische Parlament heute (10.02.10). Der Einsatz der EU für Klimaschutz-Maßnahmen dürfe trotz des enttäuschenden Ergebnisses des Klimagipfels in Kopenhagen im Dezember 2009 nicht in Zweifel geraten. Die EU sollte vielmehr bis 2020 einseitig ihre CO2-Emissionen um mehr als 20% reduzieren. - VCÖ warnt vor Schildbürgerstreich in EU: Mehr CO2-Emissionen durch hohen Elektroauto-Anteil (10.02.2010)
Die aktuelle Gesetzeslage in der EU kann dazu führen, dass mehr Elektroautos höhere CO2-Emissionen bedeuten, warnt der Verkehrsclub Österreich VCÖ. Eine aktuelle Studie des renommierten Forschungsinstituts CE Delft zeigt: Haben Elektroautos in der EU einen Verkaufsanteil von zehn Prozent, kann dies zu einem 20-prozentigen Anstieg der CO2-Emissionen der Autoflotte führen. - Europäische Investitionsbank: Fokus auf erneuerbarer Energie (03.02.2010)
Frankfurt/Luxemburg - Die Förderung erneuerbarer Energien steht für die Europäische Investitionsbank (EIB) in diesem Jahr ganz oben auf der Agenda. «Diese Investitionen müssen jetzt getätigt werden, sonst wird Europa seine ehrgeizigen Klimaziele nicht erreichen», sagte EIB-Vizepräsident Matthias Kollatz-Ahnen der «Börsen-Zeitung» (Mittwoch). «Außerdem wollen wir den Ausbau der transeuropäischen Netze forcieren.»
- EEB tells European Council to put EU on road to sustainable future (29.01.2010)
The European Environmental Bureau (EEB) wrote to Members of the European Council ahead of their 11th February discussion about the EU post-Lisbon Strategy demanding they take steps to ensure energy efficiency, biodiversity protection and sustainability are at the forefront of the new agenda. - Kopenhagener Klimavereinbarung : Europäische Union notifiziert Reduktionsziele der EU (29.01.2010)
Die Europäische Union hat am 28.01.2010 ihr Engagement für die Kopenhagener Klimavereinbarung offiziell bestätigt und ihre Emissionsreduktionsziele notifiziert. In einem gemeinsamen Schreiben des spanischen Ratsvorsitzes und der Europäische Kommission wurde offiziell bekannt gegeben, dass die EU bereit sei, ihren Verpflichtungen aus der Vereinbarung nachzukommen, und benannte informationshalber die für die EU verbindlichen THG-Reduktionsziele für 2020. Die EU wird ihre Gesamtemissionen einseitig auf 20 % unter dem Wert von 1990 reduzieren, und stellt eine noch stärkere Reduzierung um 30 % in Aussicht, sofern andere Großemittenten zustimmen, ihren Teil dieser globalen Aufgabe zu übernehmen. Nach der Vereinbarung sollen die Reduktionsziele bis 31. Januar 2010 notifiziert werden. - European Union notifies EU emission reduction targets following Copenhagen Accord (29.01.2010)
The European Union has today formalised its support for the Copenhagen Accord on climate change and presented its commitments for emission reduction targets. In a joint letter with the Spanish Presidency of the Council, the European Commission has formally notified the EU's willingness to be associated with the Accord and submitted for information the EU's established greenhouse gas emissions reduction targets for 2020. These consist of a unilateral commitment to reduce the EU's overall emissions by 20% of 1990 levels and a conditional offer to increase this cut to 30% provided that other major emitters agree to take on their fair share of a global reduction effort. Under the Accord, notifications are to be submitted by 31 January 2010. - European Parliament about CAP and climate change: agriculture can help slow global warming (28.01.2010)
Agriculture can help to slow climate change, but should be ready to adapt to the impact of global warming, said Agriculture Committee MEPs and scientists at a public hearing on Wednesday (27.01.10)."Agriculture can provide solutions for the future", given its direct relationship with the earth and living things, said Parliament's rapporteur report on agriculture and climate change Stephan Le Foll (S&D, FR). - EU-Staaten einigen sich auf ein gemeinsames Klimaziel (27.01.2010)
Brüssel - Kurz vor Ablauf der Frist haben sich die EU-Staaten auf ein gemeinsames Klimaziel als Grundlage für die weiteren Weltklimaverhandlungen geeinigt. Die Botschafter der 27 Mitgliedstaaten stimmten am Mittwoch (27.01.10) in Brüssel einem entsprechenden Vorschlag der spanischen EU-Ratspräsidentschaft zu.
- Röttgen will minus 30 Prozent CO2 als EU-Ziel (25.01.2010)
Berlin - Umweltminister Norbert Röttgen hat sich für ein ehrgeiziges EU-Ziel zur Reduzierung des klimaschädlichen Kohlendioxid-Ausstoßes ausgesprochen. «Wenn wir in Europa den richtigen Rahmen setzen wollen, sollten wir uns zum 30-Prozent-Ziel bekennen», sagte der CDU-Politiker der «Financial Times Deutschland» (Montag). Nur dann könne Europa zum Wegbereiter im Klimaschutz und bei den erneuerbaren Energien werden und gleichzeitig neue Dynamik in den verfahrenen Klimaschutzprozess bringen. - MEPs ask Commission to steer sustainable strategy for the Danube (22.01.2010)
Linking six Member States over its 3,000 km course, the Danube River has seen a long history of co-operation projects but a comprehensive EU strategy is still lacking. Following the example of the Baltic Sea Strategy, MEPs want the Commission to promote co-operation around the Danube region with the aim of developing environmentally-friendly transport connections and energy infrastructures, as well as stimulating economic and social growth. - Europäisches Parlament fordert nachhaltiges umweltfreundliches Konzept für die Donau (22.01.2010)
Die Donau verbindet mit über 3000km vom Schwarzwald bis zum schwarzen Meer sechs EU-Mitgliedstaaten. Noch immer aber gibt es keine umfassende EU-Strategie für den Donauraum ähnlich wie der für den Ostseeraum. Das EU-Parlament fordert daher die Kommission auf, die Zusammenarbeit entlang der Donau-Region mit Blick auf die Entwicklung umweltfreundlicher Verkehrsverbindungen, die Energie-Infrastruktur sowie den sozialen und ökonomischen Fortschritt zu fördern. - Französische Regierung nimmt neuen Anlauf für Klimasteuer (20.01.2010)
Die französische Regierung hat einen neuen Anlauf genommen, um ihre umstrittene Klimasteuer einzuführen. Das Kabinett beriet diese Woche über Änderungen an der Steuer, nachdem der französische Verfassungsrat die geplante Einführung zum Jahreswechsel wegen zu vieler Ausnahmen gekippt hatte. Ein neuer Gesetzentwurf soll im April oder Mai ins Parlament. Staatschef Nicolas Sarkozy will die Steuer, die sich auf 17 EUR/t Kohlendioxid (CO2) beläuft, dann zum 1. Juli einführen. - Mindestgebot: 30 Prozent - WWF fordert erhöhtes Reduktionsziel der EU (19.01.2010)
Berlin - Wenn die EU bei den Klimaverhandlungen wieder die gern und viel zitierte Vorreiterrolle einnehmen will, muss sie ihr Emissions-Reduktionsziel für 2020 umgehend von 20 auf mindestens 30 Prozent erhöhen, erklärt der WWF kurz vor dem Ausschuss der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten (COREPER). In Brüssel wollen sich die EU-Vertreter am Mittwoch darüber verständigen, mit welchem Minderungsziel sie die Klimaverhandlungen nach Kopenhagen weiterführen. - UN-Klimaverhandlungen: EU kämpft um Macht (16.01.2010)
Sevilla - Vor dem UN-Klimagipfel in Mexiko kämpft Europa um mehr Macht auf der Weltbühne. Bei einem Treffen im andalusischen Sevilla diskutierten die EU-Umweltminister am Samstag über entsprechende Strategien. - Anhörung in Brüssel: Hedegaards neuer Anlauf für ein Weltklima-Abkommen (15.01.2010)
Brüssel - Ihr Gatte hat ihr einen Fahrradhelm zu Weihnachten geschenkt. Auch sonst kommt die neue EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard gut gewappnet nach Brüssel, und sie wird das Rüstzeug auch brauchen. Bei ihrem «Vorstellungsgespräch» im Europaparlament überzeugte die frühere dänische Klima- und Energieministerin die Abgeordneten mit Fachkenntnis und leidenschaftlichen Plädoyers für einen Schulterschluss der 27 EU-Staaten, um beim nächsten UN- Klimagipfel im Dezember in Mexiko doch noch einen echten Weltklimavertrag zu bekommen. - EU: Summary of the hearing of Connie Hedegaard - climate change (15.01.2010)
In five years from now, "I would like to see a Europe that is the most climate-friendly region in the world" said climate change Commissioner-designate Connie Hedegaard at her three-hour hearing on Friday. - Oettinger: Richtungswechsel bei Energiepolitik (14.01.2010)
Brüssel - Der designierte EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat sich für eine grundlegende Neuausrichtung der EU- Energiepolitik ausgesprochen. Notwendig seien mehr Energiesicherheit und europäische Solidarität bei der Energieversorgung, sagte Oettinger am Donnerstag in Brüssel bei der Anhörung im Europaparlament. Oettinger nannte «drei Säulen» für die kommenden fünf Jahre seines Mandats: Die Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und die Versorgungssicherheit.
- Oettingers lockeres Vorstellungsgespräch in Brüssel (14.01.2010)
Brüssel - Günther Oettingers Vorstellungsgespräch in Brüssel hätte lockerer kaum laufen können. Keine groben Fehler, kein quälendes Bohren nach Vergangenem und sogar ein paar Sätze auf Englisch: Der designierte EU-Energiekommissar machte bei seiner Anhörung im Europaparlament eine gute Figur. - Anhörung des künftigen Energiekommissars Oettinger vor dem Europäischen Parlament (14.01.2010)
Versorgungssicherheit, Energieeffizienz, der Stellenwert von Atomenergie, Energiearmut, aber auch die persönliche Eignung waren Themen, die Abgeordnete des Industrie- und Umweltausschusses des Europäischen Parlaments in der Anhörung des designierten Kommissars für Energie Günther Oettinger aufwarfen. - Oettinger and Hedegaard urged to step-up involvement of local and regional level in tackling climate change (14.01.2010)
Luc Van den Brande, President of the EU Committee of the Regions (CoR), has called on the Commissioners-designate for energy and climate action to acknowledge the key role played at the local and regional level in reducing energy consumption and tackling the causes and effects of climate change. - WWF legt wegen Kraftwerksprojekt bei EU Beschwerde gegen Deutschland ein (13.01.2010)
Brüssel - Der WWF hat eine formale Beschwerde gegen die Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Kommission eingereicht. Grund für die Beschwerde ist der Verstoß gegen eine verbindliche Auflage des EU Klima- und Energiepaketes von 2008. Am 27. Juli 2009 wurde die Errichtung eines neuen Kohlekraftwerkes in Mannheim bewilligt, das nach Einschätzung des WWF gegen die EU-Gesetzgebung verstoße. - Ashton geht auf China und Indien zu - brauchen wirksame Partnerschaften (11.01.2010)
Brüssel - Die neue EU-«Außenministerin» Catherine Ashton (53) will engere Partnerschaften mit neuen globalen Machtzentren wie China und Indien schließen. «Es gibt große Machtveränderungen, neue Krisen entstehen und wir müssen sicherstellen, dass unser Antworten darauf richtig sind», sagte Ashton am Montag bei einer Anhörung vor dem Europaparlament in Brüssel. Beim Kopenhagener Klimagipfel im vergangenen Dezember hatten sich die Europäer unter den Großmächten wie den USA und großen Schwellenländern nicht mit ihren Zielen durchsetzen können. - Moratinos kritisiert Klima-Verhandlungen (10.01.2010)
Madrid - Spaniens Außenminister Miguel Angel Moratinos hat eine stärkere Beteiligung der EU-Außenminister bei den künftigen Klimaschutzverhandlungen in Bonn und Mexiko gefordert. - EU-Sondergipfel diskutiert im Februar auch über Klimapolitik (07.01.2010)
Brüssel - Die EU-Staats- und Regierungschefs werden bei ihrem Sondergipfel am 11. Februar in Brüssel neben Wirtschaftsfragen auch den europäischen Kurs in der Klimapolitik diskutieren. Das berichteten EU-Diplomaten am Donnerstag in Brüssel. - Sarkozy fordert EU-weite CO2-Steuer und Strafzoll (07.01.2010)
Paris - Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat seine Forderung nach einer europaweiten CO2-Steuer und Klima-Strafzöllen bekräftigt. «Wie werden nicht akzeptieren, dass wir Produkte aus Ländern importieren, die sich nicht an unsere Umweltstandards halten», sagte Sarkozy am Mittwoch im westfranzösischem Cholet bei einem Neujahrsempfang. «Künftig werden wir eben an den europäischen Grenzen eine Klimasteuer erheben», fügte er hinzu. Er wolle sich dafür einsetzen, dass es «kein Öko-Dumping» mehr gebe.
- Zu unausgewogen: Pariser Verfassungsrichter kippen CO2-Steuer (30.12.2009)
Paris - Die Franzosen müssen vorerst doch keine CO2-Steuer zahlen. Die Verfassungsrichter kippten am Dienstagabend überraschend ein entsprechendes Gesetz zur Senkung des Ausstoßes von umweltschädlichem Kohlendioxid, das Präsident Nicolas Sarkozy zu einem Herzstück seiner Politik erklärt hatte. Die Abgabe sollte vom 1. Januar an erhoben werden. Die Richter sahen wegen zu vieler Ausnahmen die Steuergleichheit gefährdet. «93 Prozent der industriellen Treibhausgas-Emissionen wären von der Abgabe gar nicht betroffen gewesen», heißt es in der Begründung.
- CO2-Steuer: Sarkozys grüner Anstrich blättert (30.12.2009)
Paris - Für Nicolas Sarkozy war es eine böse Überraschung am letzten Urlaubstag in Marokko: Der Verfassungsrat kippte die CO2- Steuer, die der Präsident im ablaufenden Jahr zu einem Herzstück seiner Politik erklärt hatte. - EU will Klima-«Koalition der Gleichgesinnten» (22.12.2009)
Brüssel - Nach den schlechten Erfahrungen vom Kopenhagener Klimagipfel sucht Europa vor der nächsten Mammut-Konferenz nach Verbündeten. Bei einem Treffen am Dienstag in Brüssel einigten sich die europäischen Umweltminister darauf, vor den anstehenden UN- Klimakonferenzen im Juni in Bonn und Ende November in Mexiko Allianzen mit klimabewussten Ländern wie Japan oder Australien zu schmieden. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) sprach von einer «Koalition der Gleichgesinnten». «Wir müssen Verbündete finden, die die nächsten Konferenzen gemeinsam mit uns beschreiten.»
- Es gibt keine Alternative: Europa hält an Vereinten Nationen fest (22.12.2009)
Brüssel - Nur wenige Tage nach dem Verhandlungsmarathon des Kopenhagener Klimagipfels steht Umweltminister Norbert Röttgen die Erschöpfung noch ins Gesicht geschrieben. Das Treffen in Brüssel mit seinen europäischen Amtskollegen so kurz vor Weihnachten ist seit Monaten ausgemacht und wäre alles nach Plan verlaufen, hätten die 27 Minister das hohe Lied auf ein neues Abkommen zur Eindämmung der gefährlichen Erderwärmung singen können. Doch nach beispiellosen Wortschlachten ist die Weltklimakonferenz von 193 Staaten am Wochenende spektakulär gescheitert und zu denen, die sich besonders schmerzhafte Wunden lecken müssen, zählen die Europäer. - Höhn fordert Aufstockung der EU-Klima-Ziele (22.12.2009)
Berlin - Die stellvertretende Grünen-Fraktionschefin Bärbel Höhn fordert vor der nächsten Klimakonferenz in Bonn von der EU ehrgeizigere Klimaschutz-Ziele. «Damit Bonn nicht genauso endet wie der Kopenhagener Gipfel, muss die EU nachholen was sie in Kopenhagen versäumt hat: Die eigenen Klimaziele aufstocken und konkrete langfristige Finanzzusagen auf den Tisch legen», sagte Höhn am Montag in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. «Da erwarte ich von der Bundesregierung, dass sie Druck macht und endlich wieder die Initiative übernimmt.» - Deutsche Industrie warnt EU vor höherem EU-Klima-Ziel (22.12.2009)
Berlin - Die deutsche Industrie dringt nach dem UN- Klimagipfel auf einen einheitlichen Rahmen zur Senkung der Treibhausgase. «Die deutsche Industrie wünscht sich im Interesse des weltweiten Klimaschutzes und eines qualifizierten Wachstums eine bindende Vereinbarung mit ambitionierten Zielen», sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel am Dienstag in Berlin. - Nach Klimagipfel: Europa fordert UN-Reform (21.12.2009)
London/Brüssel - Nach dem enttäuschenden Ergebnis des Weltklimagipfels fordert Europa eine umfassende Reform der Vereinten Nationen (UN). Großbritanniens Premierminister Gordon Brown sagte am Montag in London, die Verhandlungen in Kopenhagen seien «im besten Falle mangelhaft, im schlechtesten chaotisch» gewesen.
- New European Institute: Innovation boost to tackle Climate Change (17.12.2009)
While Heads of State are negotiating to reach a substantial climate agreement in Copenhagen, the EU is stepping forward to take the lead in developing innovations to tackle climate change. The European Institute of Innovation and Technology (EIT) has launched a groundbreaking new research, innovation and education initiative that aims to answer the various challenges of climate change. A pan-European consortium encompassing sixteen world class partners from academia, and from the private and public sectors, will implement this new and unique network. - EU: Neues Tool macht weltweit Ausstoß von Treibhausgas sichtbar (17.12.2009)
Kopenhagen - Auf dem Klimagipfel in Kopenhagen reden alle davon, den Ausstoß von Treibhausgasen zu vermindern. Das Forschungszentrum JRC (Joint Research Center) der EU hat die Emissionen nun weltweit sichtbar gemacht. In einer Auflösung von zehn mal zehn Kilometern lassen sich im Internet über Google Earth die Emissionen von 1970 bis 2005 ansehen. Das Forschungszentrum präsentierte die Karte am Mittwoch auf dem Klimagipfel. - EU Joint Research Center shows GHG emission sources and amounts: new visualisation tool (17.12.2009)
The Joint Research Center (JRC) has developed a high resolution digital view of man-made green house gas (GHG) emissions for any 10 x 10 kms area in the world. Using JRC's work on emissions and Google Earth™, this new tool allows the visualisation of the levels of emissions locally from 1970 to 2005 and the identification of the main sources. - 7,2 Mrd. Euro: EU gibt Klima-Milliarden für arme Länder (11.12.2009)
Brüssel/Kopenhagen - Zeichen des guten Willens im globalen Streit um den Klimaschutz: Die EU bietet armen Ländern in der Welt milliardenschwere Soforthilfen im Kampf gegen die bedrohliche Erderwärmung an. Die EU-Staats- und Regierungschefs verständigten sich darauf, bis 2012 insgesamt 7,2 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. - Vorausichtlich keine neuen Klimabeschlüsse auf EU-Gipfel am Wochenende (08.12.2009)
Berlin/Brüssel - Der EU-Gipfel in Brüssel wird nach Einschätzung von Deutschland voraussichtlich keine neuen Vereinbarungen für die UN-Klimakonferenz fassen. «Die Beschlüsse fallen am 17. und 18. Dezember in Kopenhagen», hieß es am Dienstag in Regierungskreisen in Berlin. Die EU-Staats- und Regierungschefs stecken an diesem Donnerstag und Freitag ihre Strategie für den Klimagipfel ab. - European Green City Index: Kopenhagen ist die grünste Metropole Europas (08.12.2009)
Siemens veröffentlicht erstmals European Green City Index - Economist Intelligence Unit analysiert 30 Städte in 30 europäischen Ländern – Städte haben Vorreiterrolle beim Klimaschutz
- Konvent der Bürgermeister: Rostock unterzeichnet als tausendste Stadt (08.12.2009)
Die Europäische Kommission verkündete passend zum Start des Weltklimagipfels in Kopenhagen, dass die Zahl der Unterzeichner des Konvents der Bürgermeister über nachhaltige Energie die Marke von Tausend erreicht hat. Die deutsche Stadt Rostock hat sich als tausendste Unterzeichnerstadt uneingeschränkt dazu verpflichtet, das Ziel der EU einer Senkung der CO2 -Emissionen um 20 % zu übertreffen. - Eurobarometer: Klimawandel das aktuell zweitwichtigste globale Problem (03.12.2009)
Die Bürger Europas sind weiterhin der Meinung, der Klimawandel stelle ein ernstes Problem dar und seine Bekämpfung könne dem Wirtschaftswachstum in der EU neue Impulse verleihen. - Europäer fordern größere Zusagen für Klimagipfel (30.11.2009)
Nanjing - Die Europäische Union hat China, die USA, Japan und andere Länder eindringlich aufgefordert, größere Anstrengungen zur Verringerung der Treibhausgase zu unternehmen. Die Zusagen für den Klimagipfel in einer Woche in Kopenhagen seien nicht ausreichend, warnte der EU-Ratspräsident, Schwedens Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt, am Montag auf dem EU-China-Gipfel mit Regierungschef Wen Jiabao in der ostchinesischen Stadt Nanjing. - EU-President Barroso unveils his new team (27.11.2009)
José Manuel Barroso, President of the European Commission, today announced the portfolios responsibilities for the next Commission. The President has held detailed consultations with all the Commissioners-designate in order to assign the right jobs to the right people. The President believes that this team can deliver the agenda for change he set out in the political guidelines he presented in September, following his nomination by all 27 Member States and before his approval as President of the next Commission by the European Parliament. - Frankreich und Russland verabreden 'enge Zusammenarbeit' im Klimaschutz (27.11.2009)
Paris - Frankreich und Russland haben am Freitag eine umfassende «Modernisierungspartschaft» in der Energie- und Autoindustrie geschlossen. «Wir haben einen Durchbruch geschafft», sagte der russische Regierungschef Wladimir Putin in Rambouillet bei Paris. Von der Energie über Pharma bis zur Autoproduktion «sind wir in allen Wirtschaftsbereichen zu greifbaren Ergebnissen gekommen». - «Welt»: Oettinger wird in Brüssel Energiekommissar (27.11.2009)
Brüssel - Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) wird in Brüssel EU-Kommissar für Energiefragen. Das berichtete «Welt online» am Donnerstagabend ohne weitere Quellenangabe nach einem Treffen Oettingers mit EU- Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Brüssel. - Europäisches Parlament verabschiedet Energielabel für Reifen (26.11.2009)
Ab November 2012 müssen alle neuen Reifen, die in der EU verkauft werden, nach ihrer Treibstoffeffizienz, Haftung bei Nässe und Lärmerzeugung klassifiziert und gekennzeichnet werden. Ein neues Kennzeichnungssystem, ähnlich den Energieklassen von Haushaltsgeräten, wird Konsumenten vor dem Kauf über die Qualitäten des Produkts informieren.
- EU-Kommission steht - Neue Ressorts (24.11.2009)
Straßburg/Brüssel - In der EU-Kommission wird es in den kommenden fünf Jahren neue Zuständigkeiten und neue Ressorts geben. Dies teilte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso am Dienstag vor dem Europaparlament in Straßburg mit. - EU 2020: a new strategy to make the EU a smarter, greener social market (24.11.2009)
The Commission today (24.11.09) issued a public consultation document on giving the EU economy a brighter future through the EU 2020 Strategy. EU 2020 aims to deliver greener and socially inclusive growth, as outlined by President Barroso in his Political Guidelines. - Zeitung: Hedegaard wird dänische EU-Kommissarin für neues EU-Klimaressort (23.11.2009)
Kopenhagen - Dänemarks Regierung will nach Medienangaben die derzeitige Klima- und Energieministerin Connie Hedegaard (49) in die EU-Kommission entsenden. Wie die Kopenhagener Zeitung «B.T.» am Montag berichtete, hat sich Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen nach langem Zögern für die konservative Politikerin entschieden. Er wolle dies an diesem Dienstag bekanntgeben. Als Anwärter gilt bis zuletzt auch Bildungsminister Bertel Haarder (65) aus Rasmussens eigener rechtsliberaler Partei «Venstre» («Links»). - EU is now member of International Renewable Energy Agency (23.11.2009)
Energy Commissioner Andris Piebalgs and the Swedish Secretary of State Ola Alterå have signed today in Berlin the Statute of the International Renewable Energy Agency (IRENA). By their signing the European Union has become the 138th Member of this new organisation that aims at speeding up the use of renewable energy sources in the world. It is the first time that inter-governmental organisation joints this organisation. - EU ist nun 138. Mitglied der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (23.11.2009)
Energiekommissar Andris Piebalgs und der schwedische Staatssekretär Ola Alterå haben heute (23.11.09) in Berlin die Satzung der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) unterzeichnet. Mit der Unterzeichnung wird die Europäische Union das 138. Mitglied dieser neuen Einrichtung, deren Ziel es ist, die Nutzung erneuerbarer Energien weltweit zu beschleunigen. Zum ersten Mal tritt eine zwischenstaatliche Organisation dieser Einrichtung bei. - RNE: Europäische Nachhaltigkeitsstrategie braucht solideres Fundament (20.11.2009)
Mit deutlicher Kritik hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) auf die Bilanz der Europäischen Kommission zur 2006 überarbeiteten EU-Nachhaltigkeitsstrategie reagiert. Das Dokument, urteilt der RNE, „sendet verwirrende Signale“. - Vorschlag: Paris will mit Devisensteuer den Klimaschutz finanzieren (19.11.2009)
Paris/Berlin - Frankreich will die schwierigen Klimaschutz-Verhandlungen durch flexible Angebote der Europäer und durch eine Devisensteuer voranbringen. Bei einer Steuer auf Devisengeschäfte und einem Zinssatz von je 0,01 Prozent könnten 20 Milliarden Euro im Jahr für Umweltprojekte aufgebracht werden, sagte Umweltminister Jean-Louis Borloo nach Angaben der Pariser Zeitung «Les Echos». Die ärmsten und schwächsten Staaten sollten von der Pflicht zur Senkung des CO2-Ausstoßes befreit werden. Stattdessen sollten die anderen Länder ihnen über 20 Jahre verteilt mit 400 Milliarden Dollar helfen, eine umweltfreundliche Energieversorgung aufzubauen. - Durchbruch erzielt: Neue EU-Energiestandards für Neubauten (18.11.2009)
Brüssel - Neubauten in der Europäischen Union müssen von Ende 2020 an strenge Energiesparauflagen erfüllen. Vertretern der Mitgliedstaaten, von Europäischer Kommission und Europaparlament gelang in der Nacht zum Mittwoch überraschend ein Durchbruch in den lange festgefahrenen Verhandlungen. - Russland übernimmt Klimaziel der EU: 25 Prozent weniger Treibhausgase (18.11.2009)
Stockholm - Moskau und Brüssel signalisieren einen neuen Paarlauf: Russland hat kurz vor dem Klimagipfel in Kopenhagen die EU-Linie übernommen und will seine CO2-Emissionen um bis zu 25 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 vermindern. Das kündigte Russlands Präsident Dmitri Medwedew am Mittwoch bei einem Gipfeltreffen mit den EU-Spitzen in Stockholm an. - EP reaches agreement on energy efficiency label for white goods (18.11.2009)
Any advertisement promoting price or energy efficiency on fridges, washing machines or ovens will have to indicate the product's energy class, MEPs agreed with the Swedish Presidency on Tuesday. The new label allows for additional classes (with "A+++" for the most energy-efficient products) but limits the total number of energy classes to 7.
- Energy-saving buildings: agreement reached (18.11.2009)
All buildings built after 31 December 2020 must have high energy-saving standards and be powered to a large extent by renewable energy. Public authorities will lead the way two years earlier and part of the funding for these changes will come from the EU. These are among the key points of a deal reached on Tuesday evening between European Parliament and Council negotiators. - Vorbereitung für Kopenhagen in Endphase: EU reduziert Erwartungen (16.11.2009)
Kopenhagen/Berlin/Brüssel - Trotz massiv reduzierter Erwartungen an die Klimakonferenz in Kopenhagen wird weiter um die Ergebnisse des Gipfels gerungen. Am Montag kamen die Umweltminister aus 40 Ländern, darunter die USA, China und Indien, unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der dänischen Hauptstadt zu neuen Verhandlungen zusammen. Zugleich räumte auch die EU ein, dass es im Dezember nur ein politisches, aber kein juristisch bindendes Abkommen mehr geben soll. - Kilometersteuer für Hollands Pkw - Berlin winkt ab (15.11.2009)
Amsterdam/Berlin- Hollands Autofahrer sollen künftig keine Kfz-Steuer mehr zahlen, sondern eine Kilometergebühr von zunächst durchschnittlich drei Cent. Hauptziel dieser von der Regierung in Den Haag beschlossenen Reform ist die Verringerung schädlicher Abgase sowie der täglichen Staus auf Hollands Straßen. Die Bundesregierung will dem niederländischen Modell nicht folgen. - IEA's World Energy Outlook 2009 confirms EU energy and climate policies are on the right track (13.11.2009)
- IEA sieht die EU in Energie- und Klimapolitik auf dem richtigen Weg (13.11.2009)
Die Internationale Energieagentur (IEA) erkennt den Beitrag der EU-Energiepolitik zum Klimaschutz an, verweist jedoch darauf, dass noch viel zu tun bleibt, um die globale Erwärmung unter 2° C zu halten. Dies ist eine der zentralen Botschaften des World Energy Outlook 2009 der IEA, der heute (13.11.09) in Anwesenheit von Energiekommissar Andris Piebalgs und hohen Beamten der Europäischen Kommission vorgestellt wurde. - Kommission: EU auf dem besten Weg zur Übererfüllung der Emissionsziele von Kyoto (12.11.2009)
Die EU ist auf dem richtigen Weg, ihre Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll zur Verringerung der Treibhausgasemissionen zu erfüllen, wie aus dem jährlichen Fortschrittsbericht der Kommission zu den Emissionen hervorgeht. Nach den jüngsten Prognosen wird die EU-15 ihr Kyoto-Ziel einer Emissionsverringerung um 8 % verwirklichen; 10 der verbleibenden 12 Mitgliedstaaten haben sich im Rahmen des Protokolls zudem individuell verpflichtet. - Climate change: Progress report shows EU on track to meet or over-achieve Kyoto emissions target (12.11.2009)
The EU is on track to deliver on its Kyoto Protocol commitments for reducing or limiting emissions of greenhouse gases, the Commission's annual progress report on emissions shows. The latest projections indicate that the EU-15 will meet its 8% reduction target under Kyoto; 10 of the 12 remaining Member States of the EU have also individual commitments under the protocol. - Future forest monitoring in the European Union (09.11.2009)
Most European countries carry out forest monitoring, but the different approaches make comparisions on European level problematic. This creates a difficulty in e.g. the EU actions for halting the loss of forest biodiversity and actions related to climate change. - Neues europaweites Schadstoffregister für Fabriken online (09.11.2009)
Brüssel - Wer in der Nähe einer Fabrik, Müllverbrennungsanlage oder eines Heizkraftwerks lebt, kann sich ab sofort im Internet über mögliche Gesundheitsgefahren informieren. - Energieintensive Industrie kritisiert Pläne der EU-Kommission (06.11.2009)
Die energieintensive Industrie drängt die neue Bundesregierung auf eine Ausgestaltung des CO2-Emissionshandels zugunsten der Unternehmen. Die festgelegten Regelungen, die eine Abwanderung von Produktionsanlagen aus Deutschland und der EU in Gebiete außerhalb des verpflichtenden Emissionshandels (Carbon Leakage) verhindern sollten, drohten von der EU-Kommission ausgehöhlt zu werden, warnte der Vorsitzende des Verbandes der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK), Volker Schwich, in Berlin. - Jo Leinen: Europa muss bei Klimaschutz-Finanzierung noch nachlegen (06.11.2009)
Jo Leinen ist Europaabgeordneter der SPD und Vorsitzender des Umweltausschusses des Europäischen Parlamentes. Er wird die Delegation des Europaparlaments in Kopenhagen anführen. Einen Mentalitätswandel in Politik und Wirtschaft in Sachen Klimawandel konstatierte Jo Leinen bei seinem jüngsten Besuch in Washington. Aber aufgrund des Rückstands der USA beim Klimaschutz gebe es für die Kopenhagener UNO-Konferenz im Dezember noch viele Fragezeichen. - Polen verkauft Verschmutzungsrechte an Spanien (05.11.2009)
Warschau - Polen will erstmals ungenutzte Verschmutzungsrechte an ein anderes Land verkaufen. - EU-Bürgermeisterkonvent: Die ersten 39 Energie-Aktionspläne liegen vor (03.11.2009)
Vertreter der Diputació de Barcelona (Rat der Provinz Barcelona) übergaben am vergangenen Freitag (30.10.) EU-Energiekommissar Andris Piebalgs die ersten 39 Aktionspläne für nachhaltige Energie jener Städte der Provinz, die dem Bürgermeisterkonvent beigetreten sind. Das heutige Treffen markiert einen entscheidenden Schritt von den Vorarbeiten zum konkreten Handeln. Ab dem Beitritt hatten die unterzeichnenden Kommunen ein Jahr Zeit, ihre Aktionspläne vorzulegen. - Was kostet der Klimaschutz für Europa, Herr Edenhofer? (03.11.2009)
Prof. Dr. Ottmar Edenhofer ist Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Vermeidungsstrategien des Weltklimarats (IPCC). Im Zusammenhang mit der RECIPE-Studie beantwortet er im nachfolgenden Interview die Kernfragen, mit denen sich die Klimaschutzpolitik in Europa beschäftigen muss.
- Germanwatch: Eröffnungszug der EU im Klimafinanzpoker (31.10.2009)
Wichtiger, aber nicht ausreichender Schritt für Kopenhagen: Die 27 Staats- und Regierungschefs der EU haben sich am Freitag auf ein Verhandlungsmandat für den Klimagipfel in Kopenhagen geeinigt.
- Kommission stellt 200 Mio. Euro für rund 200 neue LIFE+-Projekte bereit (30.10.2009)
Die Europäische Kommission hat im Rahmen der zweiten Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen die Förderung von 196 neuen Projekten für das Finanzierungsinstrument für die Umwelt 2007-2013 (LIFE+) genehmigt. Die Projekte stammen aus der ganzen EU und betreffen Aktionen in den Bereichen Naturschutz, Umweltpolitik sowie Information und Kommunikation. Insgesamt stellen sie eine Investition von 431 Mio. EUR dar, wovon 207,5 Mio. EUR von der EU bereitgestellt werden.
- EU verweigert Zusagen für Klimaschutz-Milliarden (30.10.2009)
Brüssel - Fünf Wochen vor dem Weltklimagipfel in Kopenhagen vermeidet die Europäische Union den armen Ländern in der Welt klare Finanzzusagen im Kampf gegen die Erderwärmung. Nach zähen Verhandlungen einigten sich die EU-Staats- und Regierungschefs am Freitag in Brüssel lediglich darauf, ihren Streit über die Lastenteilung zu vertagen. - Die EU-Gipfelbeschlüsse zum Klima (30.10.2009)
Brüssel - Die EU-Staats- und Regierungschefs haben das Verhandlungsmandat für die amtierende schwedische EU-Ratspräsidentschaft für den Weltklimagipfel der Vereinten Nationen beschlossen. Die Staatengemeinschaft trifft sich vom 7. bis zum 18. Dezember 2009 in Kopenhagen, um sich auf den Rahmen eines neuen Weltklimaabkommens zu einigen. Schweden vertritt die Europäische Union, die als ein einzelner Vertragspartner auftritt. Die Kernpunkte:
- Greenpeace zu EU-Klimastreit: Deutschland spielt sehr unrühmliche Rolle (30.10.2009)
Brüssel - Die Umweltorganisation Greenpeace hat die Haltung der Bundesregierung im EU-Klimastreit scharf kritisiert. «Deutschland spielt hier eine sehr unrühmliche Rolle», sagte Stefan Krug, Leiter der politischen Vertretung von Greenpeace in Berlin, am Freitag in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Sie sind alles andere als ein Motor, sondern ein Blockierer.» Auch die Osteuropäer müssten ihre Blockade-Haltung aufgeben. - Delegation EU Parliament and US Congress: 'We can do it' (30.10.2009)
This week a delegation from the European Parliament's Environment and Industry committees met members of the US Congress and other stakeholders in Washington DC to discuss climate and energy issues with a view to the International Climate Change Conference in Copenhagen in December 2009. - Gipfel: EU kommt Deutschland und Polen entgegen (30.10.2009)
Brüssel - Im Klimastreit kommt die Europäische Union sowohl Deutschland als auch Polen entgegen. Die amtierende schwedische EU- Ratspräsidentschaft legte am Freitagmorgen beim EU-Gipfel ein entsprechendes Kompromisspapier vor. - EU-Klimastreit gewinnt an Schärfe - Merkel will Erfolg für Kopenhagen (29.10.2009)
Brüssel - Gut fünf Wochen vor Beginn des Weltklimagipfels gewinnt Europas Streit um seine Milliarden-Hilfen für die Entwicklungsländer an Schärfe. Kurz vor Beginn eines Treffens der EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag in Brüssel zeigten sich tiefe Risse zwischen ost- und westeuropäischen Mitgliedstaaten in der Frage der Lastenteilung. Österreich kritisierte darüber hinaus die deutsche Bundesregierung für ihre Weigerung, weiter kein europäisches Angebot für die Finanzierung von Klimaschutz in den Entwicklungsländern zuzulassen. - Commission proposes legislation to limit the CO 2 emissions from light commercial vehicles (28.10.2009)
The European Commission today proposed legislation to reduce the average CO 2 emissions of light commercial vehicles (vans) to 175 grams per kilometre. The proposal will be phased in from 2014 to 2016, and contains a long term emission reduction target of 135 g/km by 2020. - Europaweite Initiative: Nationale Umwelträte für Ökostrom-Vorrang (27.10.2009)
Berlin/Brüssel - Im energiepolitischen Streit um Atomenergie und Ökostrom fordern elf europäische Umwelträte den vorrangigen Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind- und Sonnenkraft. Sie sollten bis 2050 zur Hauptenergiequelle in Europa werden, forderte das Europäische Netzwerk der Umwelt- und Nachhaltigkeitsräte (EEAC) am Dienstag (27.10.09) in Brüssel.
Auch die Stromnetze und Verkehrswege sollten einen Beitrag zu den langfristigen Zielen von Klimaschutz und Artenvielfalt in der EU leisten.
- EU: Weiter keine Einigung auf Klimaangebot an Entwicklungsländer (27.10.2009)
Brüssel - In den Weltklimaverhandlungen macht die Europäische Union den Entwicklungsländern ungeachtet massiven Drucks weiter kein konkretes Finanzierungsangebot. Bei ihrem Gipfeltreffen an diesem Donnerstag und Freitag wollen sich die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten lediglich auf die Formulierung einigen, dass bis 2020 der zusätzliche Bedarf in der Dritten Welt für Klimamaßnahmen auf jährlich gut 100 Milliarden Euro steigen dürfte. Das geht aus dem Entwurf für die Schlussfolgerungen hervor, der der Deutschen Presse-Agentur dpa vorliegt. - Dänen wollen Klima-Ressort in Brüssel für Hedegaard (25.10.2009)
Kopenhagen - Kurz vor der Kopenhagener Klimakonferenz erhebt Dänemarks Regierung Anspruch auf den Klima-Posten in der neuen EU- Kommission. Wie die Zeitung «Politiken» am Sonntag unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, will Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen das Ressort für die dänische Klima- und Energieministerin Connie Hedegaard (49) sichern. Kommissionspräsident José Manuel Barroso soll sich dazu bereits positiv geäußert haben, hieß es.
- Commission launches search for European Green Capitals 2012 and 2013 (23.10.2009)
The search has begun to find the cities that will become the next European Green Capitals. The prestigious European Green Capital Award recognises cities that are at the forefront of environmentally-friendly urban living. Earlier this year, Stockholm and Hamburg were named as the first winners of the title for 2010 and 2011, respectively. Now the race is on to find the cities that will claim the coveted title for 2012 and 2013. The annual award is intended to help European cities become more attractive and healthy places – “fit for life”. - EU sucht die 'Grüne Hauptstadt Europas' für 2012 und 2013 (23.10.2009)
Die Suche nach Städten, die in den Jahren 2012 und 2013 zur Europäischen Umwelthauptstadt gekürt werden könnten, hat begonnen. Der angesehene „European Green Capital Award“ wird an Städte verliehen, die sich durch eine besonders umweltgerechte Stadtplanung auszeichnen. - Polen sieht Berlin als Vermittler bei Klimastreit (22.10.2009)
Warschau - Der polnische Staatssekretär für europäische Integration, Mikolaj Dowgielewicz, hat an Deutschland appelliert, im Konflikt um Lastenteilung beim Klimaschutz die ärmeren EU-Länder zu unterstützen. - EU streitet über gemeinsamen Kurs zu Weltklimaverhandlungen (21.10.2009)
Luxemburg - Wenige Wochen vor dem Weltklimagipfel ist die Europäische Union über einen gemeinsamen Kurs heillos zerstritten. Eine Gruppe mittel- und osteuropäischer Länder um Polen sperrt sich vor allem gegen die Verteilung der milliardenschweren Kosten für den Kampf gegen die Erderwärmung. - Wichtige Punkte ausgespart: Einigung zweiter Klasse im EU-Klimastreit (21.10.2009)
Luxemburg - Wenige Wochen vor dem Weltklimagipfel im Dezember in Kopenhagen fährt die Europäische Union einen Verzögerungskurs. Eine Gruppe osteuropäischer Länder um Polen blockierte auf einem zweitägigen Ministertreffen in Luxemburg eine Einigung in wichtigen Streitfragen. - EU gespalten bei Milliardenhilfen für Klimaschutz (20.10.2009)
Luxemburg - Wenige Wochen vor dem Weltklimagipfel in Kopenhagen fehlt der EU ein Kurs zur Finanzierung des Kampfes gegen die Erderwärmung. Da die EU-Finanzminister über Zahlen und Verpflichtungen der Mitgliedstaaten zerstritten sind, müssen nun die EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfeltreffen am 29. und 30. Oktober in Brüssel über den schweren Konflikt entscheiden. - EP: Ambitious emission targets and funding commitments the key for Copenhagen (20.10.2009)
Reaching an ambitious international agreement at the Copenhagen climate change conference will require emission reduction targets for developed and developing countries, financing commitments and sanctions for non-compliance. This is the view of the EP Environment Committee, which argued on Monday that future generations might not be able to control climate change if global action is further delayed. - Errechnet: Europäischer Klimaschutz kostet Deutschland bis zu 2,8 Mrd Euro jährlich (20.10.2009)
Freiburg - In dieser Woche wird der Klimaschutz ganz oben auf der Tagungsordnung der EU stehen. Am heutigen Dienstag befassen sich die Finanzminister und das Europäische Parlament mit diesem Thema, am Mittwoch dann die Umweltminister. Dabei geht es um die letzten Vorbereitungen zur UN-Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen, auf der die Verhandlungen über ein Nachfolgeprotokoll für das Ende 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll abgeschlossen werden sollen. - Norway invests NOK 3.4 Billion for Carbon Capture and Storage (19.10.2009)
The Norwegian Government has a goal of establishing carbon capture and storage (CCS) as an effective instrument against climate change. In the National Budget of 2010, the Norwegian Government proposes to allocate approximately NOK 3.4 billion toward`s CCS. This will be distributed to the projects at Mongstad and Kårstø, the transport and storage project, international work, as well as research and development of CCS technologies. - EU-Umweltrat: Gabriel vertritt Deutschland (16.10.2009)
Brüssel - Der scheidende Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) wird beim Treffen der europäischen Umweltminister nächsten Mittwoch (21. Oktober) in Luxemburg noch einmal deutsche Interessen vertreten. Die Konferenz zur Vorbereitung des Weltklimagipfels im Dezember in Kopenhagen sei schlicht zu wichtig, um von deutscher Seite nicht auf Ministerebene vertreten zu sein, hieß es am Freitag in Brüssel in Diplomatenkreisen. Nach der Bundestagswahl am 27. September laufen derzeit in Berlin Koalitionsverhandlungen zwischen Union und FDP. - The Copenhagen climate agreement: EU positions and state of play (12.10.2009)
International negotiations were launched in December 2007 to draw up a United Nations agreement on tackling climate change for the period after 2012, when key provisions of the Kyoto Protocol will expire. The negotiations are due to be concluded at the Copenhagen climate conference on 7-18 December 2009. Three negotiating sessions at official level have been held so far this year, all in Bonn, Germany. The second last preparatory sessions for Copenhagen has taken place in Bangkok from 28 September to 9 October and the last one will be held in Barcelona from 2 to 6 November. - EU-Regionen: Bürgermeister aus der EU und den USA arbeiten beim Klimaschutz zusammen (07.10.2009)
Bürgermeister von beiden Seiten des Atlantiks haben sich auf eine Zusammenarbeit verständigt, um die Schlüsselrolle der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften bei der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels hervorzuheben. Gleichzeitig soll gewährleistet werden, dass in den Schlussfolgerungen des UN-Klimagipfels im Dezember in Kopenhagen, wo der AdR in der offiziellen EU-Delegation unter der Leitung des schwedischen Ratsvorsitzes die Regionen und Städte Europas vertritt, der Bedeutung der lokalen und regionalen Ebene Rechnung getragen wird.
- Brüssel fordert über 50 Milliarden für Klimaforschung (07.10.2009)
Brüssel - Europa muss nach Einschätzung der Europäischen Kommission im nächsten Jahrzehnt zusätzliche 50 Milliarden Euro für die Entwicklung klimafreundlicher Technologien wie der Solarenergie ausgeben. Anders kann die Gemeinschaft ihre ambitionierten Klimaziele nicht erreichen, teilte die Behörde am Mittwoch in Brüssel mit. «Wir haben keine Wahl, zumindest nicht, wenn wir es ernst meinen mit dem Klimaschutz», sagte Energiekommissar Andris Piebalgs.
- EU will einheitliche CO2-Besteuerung (02.10.2009)
Göteborg - Im Kampf gegen Klimawandel und Treibhausgase überlegt die EU eine einheitliche CO2-Besteuerung. Die EU- Finanzminister debattierten am Freitag in Göteborg zum Abschluss ihres informellen Treffens erstmals darüber. EU-Steuerkommissar Laszlo Kovacs räumte ein: «Vor einer Einigung ist noch ein weiter Weg zu gehen.»
- EU will Klimarat mit Brasilien einrichten (01.10.2009)
Stockholm - Die EU will einen hochrangig besetzten Klimarat mit Brasilien einrichten. Das geht aus dem Entwurf einer Erklärung für das nächsten Dienstag geplanten Gipfeltreffen der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft mit dem brasilianischem Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva hervor. Er trifft sich in Stockholm mit Schwedens Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt.
- Europarat zu COP15: Gleichheit und soziale Gerechtigkeit sollten in Kopenhagen Priorität haben (30.09.2009)
Straßburg – Die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) ist der Auffassung, dass die Konferenz der Vereinten Nationen zum Klimawandel, die im Dezember 2009 in Kopenhagen stattfindet, zu einer Vereinbarung führen sollte, die Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit oberste Priorität einräumt. - Betrifft auch ETS: EU stellt Vorschläge gegen Umsatzsteuerbetrug vor (29.09.2009)
Die Europäische Kommission will Mitgliedsstaaten zur koordinierten Bekämpfung des organisierten Umsatzsteuerbetrugs die vorübergehende Einführung des sogenannten Reverse-Charge-Verfahrens erlauben. In diesem Fall schuldet nicht der Verkäufer dem Staat die Umsatzsteuer, sondern der Käufer. - EU sieht für 164 Branchen Gefahr von 'Carbon Leakage' (25.09.2009)
EU-Industrieunternehmen aus 164 Branchen oder Sub-Sektoren drohen nach Ansicht der EU-Kommission besonders starke Wettbewerbsnachteile, falls Drittstaaten ihren Unternehmen weniger strenge Klimaschutzauflagen machen als die Europäische Union. Die dadurch möglicherweise verursachten Standortverlagerungen zu Lasten Europas nennt man in der EU-Terminologie Carbon Leakage .
- Statement by Stavros Dimas on the Court decesion relating the Estonian and Polish NAPS (25.09.2009)
The EU ETS is of central importance for combating climate change. The Commission is fully committed to ensuring the integrity, predictability and stability of the system. Fundamental changes were agreed last December to the cap-setting process from 2013, guaranteeing a healthy development of the European carbon market.
- EU-Gericht: Polen und Estland müssen sich Höhe der CO2-Emissionen nicht vorschreiben lassen (23.09.2009)
Luxemburg - Die EU-Kommission hat Polen und Estland zu Unrecht eine Obergrenze für Treibhausgasemissionen der Industrie auferlegt. Nach einem Urteil des EU-Gerichts Erster Instanz in Luxemburg darf die Brüsseler Behörde den EU-Staaten keine Vorgaben für die Begrenzung des CO2-Ausstoßes machen. - Streit vor EU-Gipfel über Klima-Zahlen (17.09.2009)
Brüssel - Unmittelbar vor Beginn des Brüsseler Sondergipfels zur Finanzmarktreform gibt es unter den Mitgliedstaaten Streit über Klimaschutzziele. - EU-Agrarkommissarin fordert: Bauern müssen gegen Klimawandel kämpfen (15.09.2009)
Växjö - Knapp drei Monate vor der Weltklimakonferenz hat EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel von der Landwirtschaft entschlossene Schritte im Kampf gegen die gefährliche Erderwärmung gefordert. «Das wird eines der entscheidenden Probleme in den nächsten Jahrzehnten», sagte Fischer Boel beim Treffen der EU- Agrarminister am Dienstag im schwedischen Växjö.
- EU-Außenminister machen Druck vor Klimagipfel (13.09.2009)
Stockholm - Die Außenminister von sechs EU-Ländern wollen sich bis zum Kopenhagener Klimagipfel im Dezember persönlich und mit maximalem diplomatischem Druck für ein «ehrgeiziges Klimaabkommen» einsetzen. - Europa streitet um neue Klima-Milliarden (10.09.2009)
Brüssel - Europa legt die Karten auf den Tisch. In den festgefahrenen Verhandlungen um den Weltklimavertrag nennt die Europäische Kommission erstmals Zahlen: Bis zu 15 Milliarden Euro im Jahr, meint Umweltkommissar Stavros Dimas, könnte Europa der Dritten Welt für Klimaschutzmaßnahmen zahlen. - Diskussion um Klimasteuer in Frankreich (09.09.2009)
Paris - Die geplante Klimasteuer in Frankreich sorgt für heftige Diskussion. «Wir müssen dazu stehen, es ist eine Steuer», sagte der Fraktionsvorsitzende der Regierungspartei François Copé der Zeitung «Le Figaro» (Mittwoch). - Brüssel legt konkrete Zahlen vor: Bis zu 15 Milliarden Euro Klimahilfen (09.09.2009)
Brüssel - Europa muss sich im Kampf gegen den Klimawandel auf Milliarden-Zahlungen an die Entwicklungsländer einstellen. Im Zuge des geplanten Weltklimaabkommens soll die Europäische Union nach dem Willen der EU-Kommission bis zu 15 Milliarden Euro jährlich zahlen. Das geht aus einem Entwurf hervor, den die Behörde an diesen Donnerstag vorstellen will und der der Deutschen Presse-Agentur dpa vorliegt. Der Vorschlag macht erstmals konkrete Zahlen für einen europäischen Beitrag öffentlich.
- Irische Steuerkommission empfiehlt Regierung auch eine CO2-Steuer (07.09.2009)
Eine von der irischen Regierung eingesetzte Kommission für Steuerfragen schlägt eine Reihe von neuen Steuern für das Budget vor. - Swedish ministers outline Council Presidency priorities (04.09.2009)
Swedish government ministers this week outlined their Council Presidency priorities to a range of parliamentary committees - and fielded MEPs' questions on most EU policy areas.
- Paris führt CO2-Steuer ein - 14 Euro je Tonne (03.09.2009)
Paris - Frankreich führt 2010 für Haushalte und Unternehmen eine Energiesteuer auf den CO2-Ausstoß ein. Pro Tonne würden 14 Euro fällig, erklärte Premierminister François Fillon dem «Figaro Magazine» (Samstag), wie das Blatt am Donnerstag vorab meldete. Eine Expertenkommission hatte zuvor sogar 32 Euro je Tonne vorgeschlagen.
- 2008 data: New estimates confirm the declining trend in EU greenhouse gas emissions (31.08.2009)
New European Environment Agency (EEA) estimates indicate that EU greenhouse gas emissions decreased in 2008 for the fourth consecutive year. Compared to the 2007 official emissions published earlier this year, the annual reduction is estimated to be about 1.3 % for the EU-15 and 1.5 % for the EU-27. Based on these estimates, the greenhouse gas emissions in 2008 stand approximately 6.2 % below the Kyoto base-year emissions for the EU-15, and 10.7 % below the 1990 level for the EU-27. - 'Denkfabrik' fordert neues Ressort für Klimawandel bei EU (27.08.2009)
Brüssel - Brüsseler Experten fordern angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise einen Umbau der EU-Kommission. Das Binnenmarktressort, das derzeit von dem umstrittenen Iren Charlie McCreevy geführt wird, solle aufgespalten werden, sagte André Sapir von der angesehenen Denkfabrik Bruegel am Donnerstag in Brüssel. Nötig sei auch ein neues Ressort für den Klimawandel. Das Mandat der Kommission von Präsident José Manuel Barroso endet am 31. Oktober.
- Frankreich will CO2-Ausstoß von 2010 an besteuern (25.08.2009)
Paris - Frankreich will vom kommenden Jahr den Ausstoß des Treibhausgases CO2 besteuern. Die CO2-Steuer werde bereits in den Staatshaushalt 2010 eingerechnet, sagte Haushaltsminister Eric Woerth dem Sender i-Télé am Dienstag. Die Höhe der Steuer stehe aber noch nicht fest. - Spritverbrauchskennzeichnung: DUH legt Beschwerde bei EU-Kommission ein (23.08.2009)
Berlin - Mit einer Beschwerde bei der EU-Kommission in Brüssel will die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Bundes- und Landesbehörden zwingen, die seit dem 1. November 2004 geltende Verbrauchskennzeichnung für Neuwagen (Pkw-EnVKV) endlich flächendeckend durchzusetzen. Ein von der DUH initiiertes Verfahren aus dem Jahr 2008 war von der EU-Kommission im Frühjahr diesen Jahres eingestellt worden. - How will European cities adapt to new climate conditions? (30.07.2009)
Cities and towns are highly vulnerable to the impacts of climate change and will need to find innovative ways to adapt. Now is the time to start rethinking urban design and management — yet few have taken concrete action. - EU fördert Forschung zu 'Ozean von morgen' mit 34 Millionen Euro (30.07.2009)
Die Europäische Kommission hat heute (30.07.09) eine Aufforderung zur Einreichung von Forschungsvorschlägen zum Thema „Ozean von morgen“ veröffentlicht. Die Ozeane bedecken über 70 % der Erdoberfläche, doch sie geraten immer stärker unter Druck durch vom Menschen verursachte Umweltbelastungen. Dies ist eine Gefahr sowohl für marine Ökosysteme als auch für nachhaltige maritime Tätigkeiten. Mit Hilfe dieser Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen soll untersucht werden, wie arktische und marine Ökosysteme auf eine Kombination natürlicher und vom Menschen verursachter Faktoren reagieren. Dadurch soll eine wissenschaftliche Grundlage für ein nachhaltiges Management, flankierende Strategien und mögliche damit verbundene Technologien geschaffen werden. - Eurobarometer-Umfrage: umweltverträgliche Produkte sind wichtig – CO2-Kennzeichnung auch (29.07.2009)
Vier von fünf EU-Bürgern erklären, dass sie beim Kauf auch auf die Umweltauswirkungen achten. - Treffen der EU-Umweltminister: Keine Strafzölle für Klimasünder (24.07.2009)
Åre - Europa ist gegen Strafzölle für Klimasünder wie China und Indien. Beim Treffen der EU-Umweltminister am Freitag im schwedischen Åre warnte Staatssekretär Matthias Machnig vor «Öko- Imperialismus». Schwedens Ressortleiter Andreas Carlgren forderte, alles zu unterlassen, was die laufenden Weltklimaverhandlungen gefährden könnte und kritisierte scharf die Versuchung eines «grünen Protektionismus». - Bilanz der 'EU-Strategie für nachhaltige Entwicklung': es gibt noch viel zu tun (24.07.2009)
In den letzten Jahren hat die Europäische Union das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung in zahlreiche ihrer politischen Strategien aufgenommen. Sie hat sich zur Vorreiterin insbesondere bei der Bekämpfung des Klimawandels und der Förderung einer Wirtschaft mit geringem CO 2 -Ausstoß gemacht. Trotzdem setzen sich in einigen EU-Bereichen nicht nachhaltige Trends fort, und die Anstrengungen müssen verstärkt werden.
- Österreichs Umweltminister Berlakovich: Öko-Effizienz könnte beim Klimaschutz den Durchbruch bringen (24.07.2009)
Heute, Freitag (24.06.09) und morgen, Samstag, kommen die EU-Umwelt- und Energieminister im schwedischen Are zu einem informellen Treffen zusammen.
- EU-Energiekommissar Piebalgs ist für verbindliche Energiesparziele (23.07.2009)
EU-Energiekommissar Andris Piebalgs erwägt ernsthaft, den Mitgliedsstaaten verbindliche Ziele zum Energiesparen vorzugeben. "Ich denke, die Zeit dafür ist reif", sagte er am Donnerstag am Rande eines informellen Treffens der EU-Energieminister im schwedischen Are. Die Steigerung der Energieeffizienz sei eines der wichtigsten Werkzeuge beim Klimaschutz und es bedürfe "guter Instrumente, um die Mitgliedsstaaten zu motivieren", sagte Piebalgs.
- Kommission genehmigt Subventionierung Österreichs für Ökostromerzeuger (22.07.2009)
Die Europäische Kommission hat von Österreich geplante subventionierte Einspeisetarife für Erzeuger von Ökostrom (d. h. Strom aus erneuerbaren Energiequellen) nach den Beihilfevorschriften des EG-Vertrags genehmigt. - Jo Leinen Vorsitzender des EU-Umweltausschusses (16.07.2009)
Straßburg - Der SPD-Abgeordnete und frühere saarländische Umweltminister Jo Leinen ist neuer Vorsitzender des Umweltausschusses des Europaparlaments. Zusammen mit Leinen wurden am Donnerstag in Straßburg die deutschen Christdemokraten Herbert Reul und Klaus-Heiner Lehne in Führungspositionen gewählt. - EU-Parlament: Schweden sieht den Klimawandel als die 'Schicksalsfrage' (15.07.2009)
Das Europäische Parlament hat heute (15.07.09) mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Fredrik REINFELDT über die Prioritäten des schwedischen Ratsvorsitzes debattiert. Die große Mehrheit der Abgeordneten forderte ein entschiedenes Engagement der schwedischen Präsidentschaft im Kampf gegen den Klimawandel sowie bei der Bekämpfung der Wirtschafts- und Finanzkrise.
- EU und MTV starten Klimakampagne (15.07.2009)
Die Europäische Kommission und MTV Networks International haben heute den Startschuss für die Kampagne „Play to Stop – Europe for Climate“ gegeben. Die Kampagne wird sechs Monate laufen und soll Jugendliche für die Gefahren des Klimawandels sensibilisieren und sie im Vorfeld der Klimakonferenz von Kopenhagen im Dezember diesen Jahres mobilisieren. - Polen und Deutschland mit positiver Bilanz der Umweltzusammenarbeit (14.07.2009)
Polen und Deutschland werden sich gemeinsam für ein anspruchsvolles internationales Klimaabkommen einsetzen. - Europa will auf G8-Gipfel Fortschritt bei Klima (06.07.2009)
Brüssel/Berlin - Europa will trotz erheblicher Widerstände beim G8-Gipfel in Italien anspruchsvolle Klimaziele durchsetzen. Die Erderwärmung müsse auf maximal zwei Grad Celsius im Vergleich zur Temperatur am Beginn der Industrialisierung begrenzt werden, sagte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso am Montag in Brüssel. - Europäische Kommission verabschiedet Muster für NAP für erneuerbare Energien (30.06.2009)
Die Kommission verabschiedete heute (30.06.09) eine Entscheidung, in der sie das Muster festlegte, das im Zuge der jüngst verabschiedeten Richtlinie über erneuerbare Energien 1 für die Aktionspläne der Mitgliedstaaten verwendet werden soll. - EU will Nachhaltigkeit bei Bio-Kraftstoffen (29.06.2009)
Hamburg - Die Länder der Europäischen Union müssen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Versorgung mit Bio-Kraftstoffen bis 2020 noch einige Hürden aus dem Weg räumen. Das Ziel von zehn Prozent Bio- Kraftstoffen im Transportsektor sei erreichbar, wenn alle Beteiligten Hand in Hand arbeiteten, sagte Giovanni De Santi, Direktor des Energieinstituts der EU, am Montag auf einer internationalen Biomasse-Konferenz in Hamburg. - EU-Ratspräsidentschaft Schweden: Was ist für Klima und Krisenmanagement zu erwarten? (29.06.2009)
Stockholm - «Kluges Krisenmanagement» die Fähigkeit dazu ist genau das, was Schwedens Regierung für die EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte nach Überzeugung der Stockholmer Zeitung «Dagens Nyheter» braucht. Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt präsentierte sich denn bei der Vorstellung der Präsidentschaftspläne vor dem heimischen Parlament und in Brüssel auch weniger als leidenschaftlicher Visionär denn als Mann der ruhigen Hand. - Barroso: Krise durch Klimawandel könnte Finanzkrise übertreffen (28.06.2009)
Lindau - Zum Auftakt der 59. Tagung der Nobelpreisträger in Lindau hat der Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso, einen entschlossenen Kampf gegen den Klimawandel angemahnt. - Klima- und Energiepaket der EU tritt in Kraft (25.06.2009)
Bundesumweltminister Gabriel: Ein wichtiges Signal für Kopenhagen
- Umweltschützer kritisieren EU-Klimabeschlüsse (19.06.2009)
Brüssel - Umweltschutzorganisationen haben die Beschlüsse der EU-Staats- und Regierungschefs zum Klimaschutz kritisiert. Kurz vor einem entscheidenden Treffen der Gruppe der sieben führenden Industriestaaten und Russlands (G8) zu den Weltklimaverhandlungen seien die Vereinbarungen Europas halbherzig, teilten Greenpeace und der World Wide Fund for Nature (WWF) am Freitag in Brüssel mit. - Originelle Klimaschutz-Aktion: Greenpeace verteilt nachgemachte «Herald Tribune» (19.06.2009)
Brüssel/London - Mit einer täuschend echt nachgemachten Ausgabe der in Paris erscheinenden Zeitung «International Herald Tribune» hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace am Donnerstag die Staats- und Regierungschefs der EU vor einer Klimakatastrophe gewarnt. - Diplomaten: EU-Gipfel einigt sich auf Klima-Beschlüsse (18.06.2009)
Brüssel - Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich auf Grundzüge einer gemeinsamen Position in den Weltklimaverhandlungen geeinigt. Das sagten Diplomaten am Rande des EU-Gipfels in Brüssel am Donnerstag. - EU will mit festen Finanzzusagen zu Weltklimagipfel (15.06.2009)
Brüssel - Die Europäische Union könnte beim Weltklimagipfel in Kopenhagen nun doch schon mit festen Finanzzusagen an die Entwicklungs- und Schwellenländer aufwarten. - Merkel und Sarkozy wollen Strafen für Klimasünder (11.06.2009)
Paris - Deutschland und Frankreich mahnen die EU-Handelspartner, sich am Klimaschutz zu beteiligen. - Umweltschützer geben EU-Kommission schlechte Note (10.06.2009)
Brüssel - Führende Umweltorganisationen haben der EU- Kommission am Mittwoch schlechte Noten erteilt. Die «Green 10», ein Zusammenschluss führender Naturschutzorganisationen wie Greenpeace, dem WWF (World Wide Fund for Nature) oder «Friends of the Earth Europe», kamen bei der Vorstellung ihrer Umweltbilanz über die Arbeit der Kommission zu dem Ergebnis, dass die Kommission ihre Ziele verfehlt habe.
- Frankreich plant Einführung einer Klimasteuer (10.06.2009)
Paris - Frankreich will 2011 eine Klimasteuer einführen. Damit solle ein langfristiges Umdenken beim Energieverbrauch und beim Einsatz fossiler Energiequellen erreicht werden, sagte Umweltminister Jean-Louis Borloo am Mittwoch in Paris. - Wichtige Fortschritte in Klimaverhandlungen der EU (09.06.2009)
Luxemburg - In den Diskussionen um eine gemeinsame Position Europas für die Weltklimaverhandlungen haben die EU-Staaten eine wichtige Hürde genommen. - Umweltminister deutschsprachiger Länder wollen beim Klimaschutz eng zusammenarbeiten (09.06.2009)
Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein wollen ihre enge Zusammenarbeit in der internationalen Umwelt- und Klimapolitik weiter vertiefen. Das betonte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel nach einem Treffen der Umweltminister aus den vier deutschsprachigen Staaten in Salzgitter.
- Nach Europawahl: Sarkozy will notfalls Klimaschutzziele zur Disposition stellen (08.06.2009)
Paris - Nach dem Erfolg seiner Regierung bei der Europawahl hat der französische Präsident Nicolas Sarkozy neue Vorstöße in der Europapolitik angekündigt. «Europa muss sich ändern», erklärte der Präsidentenpalast am Montag in Paris. «Der Präsident wird in den kommenden Tagen Initiativen ergreifen, die neue Baustellen eröffnen.» Er wolle darüber noch vor dem EU-Gipfel am 18. und 19. Juni mit den Führern aller französischen Parteien im Europaparlament sprechen.
- Europäer streiten um Klima-Milliardenhilfen (04.06.2009)
Hamburg - Inmitten der Wirtschaftskrise müssen sich die EU- Finanzminister kommende Woche Milliardenforderungen für den weltweiten Klimaschutz stellen.
- EU-Konsultation zu Auktionsregeln für CO2-Zertifikate gestartet (04.06.2009)
Derzeit werden in Brüssel die Weichen dafür gestellt, wie ab dem Jahr 2013 die Versteigerung von Kohlendioxid-Emissionsrechten in der Europäischen Union ablaufen soll. Bis zum 3. August können Interessierte darlegen, wie ihrer Meinung nach die Auktionen gestaltet werden sollten, durch die ab 2013 mindestens die Hälfte der Zertifikate verteilt wird. - EU reduziert Treibhausgase und erreicht Kyoto-Ziele - aber noch Probleme (31.05.2009)
Brüssel - Die EU-Staaten haben 2007 zum dritten Mal in Folge den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen verringert. In den 15 «alten» EU-Staaten sanken 2007 die Emissionen von Kohlendioxid um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in der gesamten EU um 1,2 Prozent. Dies teilte die EU-Kommission am Freitag (29.05.09) in Brüssel mit. Zugleich stieg das Wirtschaftswachstum um 2,7 Prozent. Die EU werde die im Klimaschutzabkommen von Kyoto vereinbarten Ziele erreichen. - CCS, market liberalisation and energy security dominate the EC – Norway Energy Dialogue (28.05.2009)
Carbon capture and storage (CCS), energy security in Europe, liberalisation of energy markets and offshore wind were the main points on the agenda of the EC-Norway energy dialogue that Energy Commissioner, Andris Piebalgs and Norwegian Minister of Petroleum and Energy, Terje Riis-Johansen held today in Bergen (Norway). "The importance of Norway as an energy partner of the EU will never be underlined enough. It is not only EU's second main supplier of oil and gas, but also an important player in the internal energy market and a front-runner in clean energy technologies like CCS and renewables", said Commissioner Piebalgs after the meeting.
- EU: Project Developers aim to lock in their future carbon credit revenues now (28.05.2009)
Creating certainty for project developers while a post-2012 agreement has not yet been accomplished, the Fund’s investors affirm their commitment to the carbon credit market. At the Carbon Expo in Barcelona the Fund announces continued interest among project developers as uncertainty over a post-2012 agreement persists. - KfW und EIB starten neue Tranche von 100 Mio. EUR für ihr gemeinsames CO2 Programm (27.05.2009)
Fokus auf die ärmsten Entwicklungsländer und innovative Ansätze / Unterstützung europäischer Unternehmen im Emissionshandel / Erwerb von Klimaschutzzertifikaten bis zum Jahr 2020 / Neues Kaufprogramm wirkt Verknappung von Zertifikaten entgegen
- Klimaschutz: EU-Kommissionspräsident Barroso drängt China zu klarer Haltung (22.05.2009)
Um bis Jahresende ein Folgeabkommen für das Kyoto-Klimaschutzprotokoll abschließen zu können, sollen alle großen Volkswirtschaften ihre Verhandlungspositionen offen legen. Darauf hat EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso bei einer Pressekonferenz nach dem EU-China-Gipfel am Mittwoch gedrängt. - The EU and Australia sign MoU ahead of the Conference of Copenhagen (20.05.2009)
Energy Commissioner Andris Piebalgs met today (20.05.09) with top ranking authorities of the Australian Government to push forward joint initiatives on climate change, clean energy, and security of supply. - Norwegen startet Verkauf von 12,7 Mio EUAs (19.05.2009)
Die norwegische Regierung will in diesem Jahr 12,7 Mio Europäische Emissionsberechtigungen (EUAs) verkaufen. Am Markt platziert würden entsprechende Zertifikate über die britische Bank Barclays Capital, teilte das norwegische Finanzministerium mit. - The Commission calls for proposals for €4 billion worth of energy investments (18.05.2009)
The European Commission has launched today a call for proposals covering key energy infrastructure projects such as energy interconnections, offshore wind energy and carbon capture and storage as part of the implementation of the European Energy Programme for Recovery (EEPR), on which the Council and the Parliament recently reached agreement. - Deutsche Industrie stößt weniger CO2 aus (15.05.2009)
Brüssel - Deutschlands Industrie hat 2008 etwas weniger Kohlendioxid (CO2) ausgestoßen als ein Jahr zuvor. Die Emissionen gingen um knapp drei Prozent auf gut 473 Millionen Tonnen zurück, wie die Europäische Kommission am Freitag in Brüssel mitteilte. - EU und Lateinamerika beraten über Krise und Klima (13.05.2009)
Prag - Die EU-Außenminister haben am Mittwoch in Prag mit ihren Kollegen aus Lateinamerika und der Karibik über gemeinsames Vorgehen in der Wirtschaftskrise und beim Klimaschutz beraten. - EU-Parlament beschließt Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden (23.04.2009)
In der Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden sieht das Europäische Parlament enormes Potential und hat deshalb am Donnerstag eine novellierte Richtlinie für Energieeffizienz in Gebäuden verabschiedet. Alle Gebäude die nach 2018 gebaut werden, sollen dabei ihre eigene Energie produzieren.
- Grünes Licht vom EU-Parlament: Strom- und Gasmärkte liberalisiert und Verbraucherrechte gestärkt (22.04.2009)
Die Strom- und Gasmärkte in der EU werden weiter liberalisiert, die Verbraucherrechte weiter gestärkt. Das Europäische Parlament hat heute dem mit der tschechischen Präsidentschaft ausgehandelten Kompromiss über eine weitreichende Gesetzgebung für den Energiemarkt grünes Licht erteilt.
- EU Economic recovery plan: MEPs reach deal with Council Presidency on energy projects (17.04.2009)
Unspent funds of the EU economic recovery plan could be used for energy efficiency and renewable energy projects, according to a political agreement reached between MEPs and the Czech Presidency on Thursday morning.
- Kennzeichnung von Reifen für bessere Kraftstoffeffizienz (14.04.2009)
Aufgrund sorgfältiger Produktkennzeichnung können die meisten europäischen Verbraucher eine ökologisch motivierte Kaufentscheidung treffen. 2012 wird auch die Entscheidung für umweltfreundliche Autoreifen ebenso einfach werden. - Sparpotential drei Mio. Tonnen CO2: EU verbannt stromfressende Netzteile (06.04.2009)
Brüssel - Handys, Schnurlos-Telefone und Laptops sollen in der Europäischen Union bald weniger Strom fressen. Wie die EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte, gelten von Frühsommer 2010 an strengere Auflagen für die Netzteile, die den Strom aus der Steckdose in die vom Gerät benötigte Spannung umwandeln. - EU-Klimapaket endgültig verabschiedet (06.04.2009)
Luxemburg - Das lange umstrittene EU-Klimaschutzpaket ist beschlossene Sache. Die Innenminister der 27 EU-Staaten gaben dem ambitionierten Gesetzeswerk am 06. April in Luxemburg endgültig grünes Licht. - EU-USA-Gipfel: Merkel sieht Fortschritt bei Klimaschutz (06.04.2009)
Prag - Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht EU und USA auf einem guten Weg zu gemeinsamen Positionen für den weltweiten Klimaschutz. «Wie sind einen Schritt weitergekommen», sagte Merkel am Sonntag in Prag zum Abschluss des EU-Treffens mit dem neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama. - EP-Beschluss: Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Wohnungsbau (02.04.2009)
Das Europäische Parlament hat beschlossen, EU-Strukturfondsmittel auch in Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Wohnungsbau zu investieren. Der EU-Fonds für regionale Entwicklung kann somit auch bei der Installation von Doppelverglasungen, Fassadendämmungen und Sonnenkollektoren für Wohngebäude oder beim Austausch alter Warmwasserboiler durch neue energiesparende Geräte genutzt werden.
- EUR 220 million from EIB to finance first projects under China Climate Change Framework Loan (02.04.2009)
- Brüssel will Europa für Folgen des Klimawandels rüsten (01.04.2009)
Brüssel - Überschwemmungen, Dürren und Wasserknappheit: Die Europäische Kommission will Europa für die absehbaren Folgen des Klimawandels rüsten. - EU stellt 15 Mio. EUR für nachhaltige Energie in Städten bereit (31.03.2009)
Die Europäische Kommission hat heute das Arbeitsprogramm 2009 des Programms „Intelligente Energie – Europa“ (IEE) für die Kofinanzierung von nichttechnologischen Projekten zur Förderung von Energieeffizienz, erneuerbaren Energiequellen und sauberem Verkehr angenommen. - EU Industry Committee: All new buildings to be zero energy from 2019 (31.03.2009)
All buildings built after 31 December 2018 will have to produce their own energy on-site, said the Industry Committee, amending the 2002 Energy Performance of Buildings Directive. MEPs also called for more public investments in energy-efficient buildings.
- China und EU wollen Kooperation vertiefen (30.03.2009)
Peking - Nach den Turbulenzen um die Tibetfrage wollen die Europäische Union und China ihre Kooperation in diesem Jahr wieder vertiefen. Als «strategische Partner» wollten beide die globalen Probleme anpacken, berichtete die EU-Außenkommissarin Benita Ferreo-Waldner am Montag nach Gesprächen mit der chinesischen Regierung in Peking. «Jetzt ist der Moment gekommen, um nach vorne zu schauen.» - Treffen der EU-Chefs: Gipfel der Halbherzigkeiten (22.03.2009)
Rebecca Harms, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament, zeigte sich über das Ergebnis des Gipfels enttäuscht. Die Erfolgsaussichten des UN-Klimagipfels in Kopenhagen, der im Dezember stattfinden soll, seien deutlich geschwächt.
- Umweltschützer werfen EU-Chefs bei Klimaschutz Versagen vor (20.03.2009)
Brüssel - Grüne Europaabgeordnete und Umweltschützer haben den EU-Staats- und Regierungschefs beim Klimaschutz Versagen vorgeworfen. - EU-Parlamentspräsident Pöttering drückt bei Klimaschutz aufs Tempo (19.03.2009)
Brüssel - EU-Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering drückt im Kampf gegen den Klimawandel aufs Tempo. «Die Europäische Kommission sollte ihre Arbeit beschleunigen», sagte Pöttering beim Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag in Brüssel. Schließlich sei der UN-Klimagipfel in Kopenhagen schon im kommenden Dezember. - Germanwatch: EU-Klimapolitik ist Bremsklotz für Klimaschutz (18.03.2009)
EU-Klimapolitik als Bremsklotz für Klimaschutz in Schwellenländern Germanwatch drängt auf klare Aussagen zur internationalen Klima-Finanzierung - Neues Testlabor der EU soll CO2-Emissionen von Nutzfahrzeugen untersuchen (13.03.2009)
Der für Wissenschaft und Forschung zuständige Kommissar Janez Potočnik eröffnet heute eine neue Anlage zur Prüfung des Kraftstoffverbrauchs von Lastkraftwagen und Bussen. - Greenpeace: EU muss Klimaschutz in Entwicklungsländern finanzieren (10.03.2009)
Brüssel - Die Umweltorganisation Greenpeace hat von der Europäischen Union Milliardenhilfen für den Klimaschutz in den Entwicklungs- und Schwellenländern gefordert. - Industrieemissionen: Europaparlament fordert Einführung von Minimalbestimmungen (10.03.2009)
Schädliche Emissionen von Tausenden von Industrieanlagen innerhalb der EU sollen künftig konsequenter reduziert werden. Das Europäische Parlament unterstützt den Kommissionsvorschlag, die existierenden Bestimmungen zu aktualisieren und zu stärken, fordert jedoch die Einführung von Minimalbestimmungen.
- EU und USA wollen bei Klimaschutz an einem Strang ziehen (06.03.2009)
Brüssel - Die EU und die USA wollen beim Klimaschutz an einem Strang ziehen. «Jetzt haben wir die USA mit uns. Das macht einen Unterschied», sagte EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner am Freitag in Brüssel nach einem Treffen mit der neuen US- Außenministerin Hillary Clinton. - Klimaschutz: EU-Kommission unterstreicht die Bedeutung der Böden (05.03.2009)
Die Kommission hat einen Bericht veröffentlicht, der auf die Bedeutung der Böden für den Klimaschutz hinweist. Die in den Böden gebundene Kohlenstoffmenge ist etwa zweimal so groß wie in der Atmosphäre und dreimal groß wie in der Vegetation. - Globaler Klimaschutz: Klimazug steht auf dem Abstellgleis (19.02.2009)
Offener Brief an die Staats- und Regierungschefs der EU fordert klare Zusagen an die Entwicklungsländer
- Stricter rules to keep illegal timber off the EU market (17.02.2009)
Stricter rules on timber sold in the EU are needed to combat illegal logging - the main cause of deforestation, said the Environment Committee on Tuesday. And illegal timber suppliers must pay penalties that reflect the degree of environmental and economic damage, it added.
- Europa ringt um Importverbot von illegalen Tropenholz-Einfuhren (17.02.2009)
Brüssel - Die Hehlerware wartet oft unerkannt in Möbelhäusern und Baumärkten. Sie steht in britischen Wohnzimmern, schmückt deutsche Gärten und niederländische Fußböden: Fast ein Fünftel der Holz-Einfuhren aus Afrika, Asien, Südamerika und Osteuropa in die Europäische Union stammt aus illegalen Rodungen - jährlich etwa 27 Millionen Kubikmeter. - Kommission begrüßt EP-Empfehlungen für künftige EU-Klimapolitik (04.02.2009)
Die Europäische Kommission begrüßt den am Mittwoch (04.02.09) vom Europäischen Parlament verabschiedeten Bericht mit Empfehlungen für die künftige EU-Klimapolitik. - Europäisches Parlament dringt auf Nachhaltigkeit in der Luftfahrt (03.02.2009)
Die zivile, private Luftfahrt sowie die Geschäftsreiseluftfahrt wachsen rasant. In einem heute (03.02.) angenommenen Bericht für "eine Agenda für eine nachhaltige Zukunft der allgemeinen Luftfahrt und der Geschäftsreiseluftfahrt" spricht sich das Europäische Parlament dafür aus, in Modernisierung und Bau kleiner und mittelgroßer Flughäfen zu investieren sowie die Emissionen kleinerer Luftfahrzeuge zu verringern.
- EU-Verfahren gegen 20 Staaten wegen Energiesparrichtlinie (30.01.2009)
Die EU-Kommission macht Druck bei der Durchsetzung der europäischen Vorgaben zum Energiesparen. - EU hofft auf Chinas Hilfe beim Klimaschutz und bei Finanzkrise (28.01.2009)
Brüssel - Die Europäische Union erhofft von einem Besuch des chinesischen Regierungschefs Wen Jiabao in Brüssel ein Zeichen für mehr Unterstützung Pekings beim Klimaschutz und im Kampf gegen die Folgen der Finanzkrise. - WWF: EU-Klimapolitik zu zaghaft (28.01.2009)
Position für Kopenhagen hat zwar gute Ansätze, Bedarf aber Nachbesserungen in zentralen Punkten - European Commission: investing today for tomorrow's energy (28.01.2009)
As a response to the financial crisis and as an attempt to reinforce the EU's energy supply, the Commission proposed in November 2008 a European Economic Recovery Plan that was endorsed by European Council in December. - Dimas: Brauchen Obama für neues Welt-Klimaabkommen (28.01.2009)
Brüssel - EU-Umweltkommissar Stavros Dimas hat den neuen US- Präsidenten Barack Obama zur umfassenden Unterstützung eines neuen Welt-Klimaabkommens aufgerufen. «Es kann keine größere Herausforderung für einen Spitzenpolitiker geben als das Schreckgespenst der Erderwärmung», schrieb Dimas in einem Brief an Obama, der am Dienstag in Brüssel veröffentlicht wurde. - EU-Kommission veröffentlicht Vorschläge für globales Klimaschutzabkommen in Kopenhagen (28.01.2009)
Die Europäische Kommission hat heute (28.01.09) ihre Vorschläge für ein umfassendes und ehrgeiziges neues globales Klimaschutzabkommen und dessen Finanzierung vorgelegt.
Das neue Abkommen soll im Dezember auf der UN-Klimaschutzkonferenz in Kopenhagen unterzeichnet werden.
- EU ETS and EPS: 800 million carbon credits (22.01.2009)
The least cost way to reduce power related carbon emissions in Europe would be to supplement the EU’s Emissions Trading System (ETS) with the introduction of Emissions Performance Standards for energy, according to a new study.
- EU-Parlament gibt grünes Licht für für EU-Klima- und Energiepaket (17.12.2008)
Straßburg - Das EU-Parlament hat heute (17.12.08) grünes Licht gegeben für ein weltweit einmaliges Milliarden-Programm im Kampf gegen die gefährliche Erderwärmung.
Mit überwältigender Mehrheit verabschiedeten die Abgeordneten am Mittwoch in Straßburg das EU- Klima- und Energiepaket, auf das sich die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Länder in der vergangenen Woche in Brüssel nach harten Verhandlungen geeinigt hatten.
Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace kritisierten das Gesetzesbündel als ungenügend.
- Weitere Nachrichten-Archive zu «Politik-EU»
Archiv Politik_EU 2007
Archiv Politik EU 2008