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2,6 Millionen Euro für energieautarke Regionen in Österreich (26.01.2010)

Im Vorjahr startete der Klima- und Energiefonds das Förderprogramm "Klima- und Energie-Modellregionen" mit dem Ziel, das Potential an Energieeinsparung und erneuerbaren Energieträgern von Gemeinden und Regionen optimal zu nutzen und sie zu Energie-Selbstversorgern zu machen. 37 Regionen haben nun nach Prüfung der Anträge den Zuschlag bekommen und werden auf dem Weg in die Energieautarkie unterstützt. "Güssing war nur der Anfang. Jetzt geht es mir darum, möglichst viele Regionen Österreichs von fossilen Energieträgern unabhängig zu machen."

Bild: Pixelio/gerhardt"Wir haben in unserem Land viel Potential von erneuerbarer Energie, es fehlt aber oft am know-how, dies optimal auszunutzen. Und das wollen wir über das Förderprogramm vermitteln, um meiner Vision eines energieautarken Österreichs einen Schritt näher zu kommen. Die Regionen profitieren mehrfach: nämlich durch Wertschöpfung unmittelbar vor Ort, green jobs und eine Reduktion der Treibhausgase, also aktiven Klimaschutz", so Umweltminister Niki Berlakovich.

Mit diesem Förderprogramm des Klima- und Energiefonds werden jene österreichischen Gemeinden und Regionen unterstützt, die ihr Potential an Energieeffizienz und vorhandenen, natürlichen Ressourcen nutzen wollen. Ziel des Programms ist es, neue Modellregionen bei der Gründung und während der Aufbauphase auf dem Weg zur Energieautarkie zu begleiten und damit wesentliche Impulse für einen Systemwechsel zu geben.

Gefördert werden elf Projekte in der Steiermark, neun in Niederösterreich, acht in Oberösterreich, drei in Vorarlberg, jeweils zwei in Tirol und Kärnten und jeweils eines in Salzburg und dem Burgenland. Für die ausgewählten Modellregionen stehen maximal je 100.000 Euro zur Verfügung. Die Projekte werden zu mindestens 40% aus Eigenmitteln mitfinanziert. Insgesamt stehen für diese Förderschiene des Klima- und Energiefonds 2,6 Millionen Euro zur Verfügung.

"Mit diesem bundesweiten Programm wollen wir nicht nur die Energieunabhängigkeit der beteiligten Regionen fördern, sondern auch deutliche Signale für ein Umdenken in Richtung nachhaltiger Energieversorgung setzen", erklärte Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds abschließend.

Informationen zu den Einreichungen finden Sie unter www.klimafonds.gv.at/kemodellregionen.


Quelle: Lebensministerium.at


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