Zusätzlich finden sich Informationen zu Hackschnitzelerzeugung und –bereitstellung, zur Anlagentechnik und zum aktuellen Stand der europäischen Normung von Holzhackschnitzeln. Die Emissionsanforderungen der Kleinfeuerungsanlagenverordnung für Holzfeuerungen mit Leistung bis 1 MW sind ebenfalls berücksichtigt und erläutert. Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen sowie umfangreiche Adresshinweise runden die Marktübersicht ab.
Holzhackschnitzel aus der Land- und Forstwirtschaft, der Landschaftspflege sowie Holzreste aus dem verarbeitenden Gewerbe bieten erhebliche Potenziale für den Ausbau der Bioenergienutzung. Insbesondere bei der Wärmeversorgung von Landwirtschaftsbetrieben, Mehrfamilienhäusern oder öffentlichen Gebäuden eröffnen sich hier Chancen zur Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. So ist die regionale Nutzung von Waldrestholz und Gebrauchtholz oft zentraler Bestandteil der Planungen in den zahlreichen Bioenergie-Regionen und Bioenergiedörfern, zumal sich die Grundlastwärme aus Biogas-BHKWs in vielen Fälle durch Wärme aus Hackschnitzel-Heizungen bzw. Heizwerken vorzüglich ergänzen lässt.
Dank rasantem Fortschritt bei der Entwicklung moderner Hackschnitzelheizungen und dem wesentlich gestiegenen Qualitätsbewusstsein bei der Hackschnitzelherstellung sowie modernen Logistikkonzepten bietet das Heizen mit Holzhackschnitzeln heute eine interessante Alternative. Biomassehöfe, die ein breites und qualitativ hochwertiges Holzbrennstoffangebot weitgehend flächendeckend zur Verfügung stellen, erleichtern Bürgern und Betrieben die Entscheidung für eine Hackschnitzelheizung. Ähnlich wie bei Holzpellets verfügen viele Biomassehöfe und Brennstoffhändler über Pumptankwagen für Hackschnitzel, um das Hackgut termingerecht anzuliefern und in den Lagerbunker einzublasen. So wird das Heizen mit preiswürdigem Hackgut auch bei beengten Raumgegebenheiten ermöglicht.
Aber auch ökonomisch macht Wärme aus Hackschnitzeln Sinn: In vielen Wärmebedarfsfällen sind Hackschnitzel- Heizungen den Vergleichsvarianten auf Basis fossiler Brennstoffe wirtschaftlich bereits überlegen, wobei das Brennstoffkostenrisiko für die Zukunft zudem deutlich geringer ausfällt. Die höhere Anfangsinvestition in das Heizungssystem macht sich damit vor allem bei Gebäuden bzw. Betrieben mit hohem Brennstoffverbrauch im Laufe weniger Jahre bezahlt.
Die Marktübersicht Hackschnitzel-Heizungen ermöglicht einen von den Herstellern strikt unabhängigen, neutralen Überblick über die aktuelle Marktsituation. Sie bietet eine wertvolle Entscheidungshilfe bei der Planung einer neuen oder umzustellenden Wärmeversorgung. Die Publikation ist unter www.fnr.de kostenlos bestellbar oder kann dort heruntergeladen werden (Bild anklicken). Die ständig aktualisierten Daten zu den Hackschnitzel-Heizungen stehen zusätzlich auch auf der Internetseite bio-energie.de als Datenbank bereit.
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